Forum der PsgD - www.psgd.info (http://www.forum.psgd.info/index.php)
- Diskussion rund um die Tagespolitik (http://www.forum.psgd.info/board.php?boardid=2)
-- Sozial- und Gesellschaftspolitik (http://www.forum.psgd.info/board.php?boardid=9)
--- Bedingungsloses Grundeinkommen (http://www.forum.psgd.info/thread.php?threadid=144)


Geschrieben von Panti am 03.08.2006 um 01:11:

 

Hallo Matthias,hi @ll,
Zitat:
Original von Matthias_Dilthey
Hallo in´s Forum,

es gibt Dinge, die kann man (oder sollte man) nicht demokratisch entscheiden.


das sehe ich prinzipiell ähnlich.
Viele Köche verderben den Brei und der beste macht die leckerste Mahlzeit... will sagen hatte den Linkverweis nur gemacht um aufzuzeigen
was die Leute wollen und denken darüber.
So kann man sich auch darauf einstellen und sie "lenken".

Zitat:
Original von Matthias_Dilthey
1. Das Bürgergeld / BGE unterliegt Sachzwängen. Um ein BGE in der Höhe von ... solide finanzieren zu können, braucht der Staat soundsoviel Steuern.
Da kann demokratisch entschieden werden, was man will und mag. Diese demokratische Entscheidung ändert die Steuermathematik nicht.
2. Das Thema "Steuern" ist dermaßen kompliziert, daß ein "Normalbürger" die Auswirkungen und Wechselwirkungen nicht im Mindesten kennt. Er kann diese weder abschätzen noch hat er überhaupt eine Ahnung, über was er da abstimmt.
3. Die Auswirkungen einer falsch angelegten Steuer können überaus gravierend sein. Für jede noch so kleine Entscheidung im privaten Bereich benötigt der typische Bürger Berater: Steuerberater, Rechtsanwälte, Berufsberater, Einrichtungsberater, Fitnesstrainer, Wellnes-Berater u.s.w.
Dreht es sich jedoch um wirklich weitreichende Entscheidung, dann hat auf einmal jeder den Durchblick, bringt den für diese Entscheidung notwendigen Sachverstand mit ... können sich in wenigen Minuten Beschäftigung mit dem Thema das Wissen aneignen, wofür andere jahrelang studiert und sich noch viel länger mit der Thematik beschäftigt haben.

Das ist doch völlig klar, viele wollen mitreden die keinen blassen Schimmer haben, eben blanken Populismus ausüben.
Fragt sich aber, wie solche Experten wie Kirchhof und Merz aber intern dennoch gescheitert sind, die eine Vereinfachung wollten.
Und du wirst sicher nicht abstreiten wollen das das deutsche Steuerrecht mit über 100 Steuerstammgesetzen,5000 BMF Schreiben und ca 96000 Verwaltungsvorschriften noch als übersichtlich gilt.

Zitat:
Original von Matthias_Dilthey

Die politische bzw. demokratische Entscheidung kann nur lauten: der Wähler möchte ein BGE, ja oder nein; das BGE soll sozialverträglich ausgestaltet werden, ja oder nein; es soll diese und jene Schichten mehr oder weniger belasten ...

genauso sollte es sein smile
Wenn ich mir ein großes Auto leisten kann weil ich meine ganzen kleinen verkaufe dann ist es auch ok, reicht es nicht muß ich eine nummer kleiner wählen, hauptsache die Familie (hier das Volk) passt noch mit komplett hinein; wichtig aber auch folgendes ->
Zitat:
Original von Matthias_Dilthey
Natürlich, und das könnte wieder eine demokratische Entscheidung sein, muß ein Riegel vorgeschoben werden, daß die Berater gegen das Volk, aber für einen erneuten Beraterauftrag reden. Treffendes Negativbeispiel: Prof. Peter Hartz.
Matthias Dilthey


genau hier liegt er im Pfeffer der Hase, denn solche Politiker respektive Berater von Politikern die solchen Bockmist bauen wie Hartz, müßten eben auch zukünftig mal mit zur Verantwortung gezogen werden um solche halbheiten garnicht erst in die praxis einzuführen und dann nach wenigen Jahren erkennen zu müssen
Hoppla das wird ja teuer und ein Ende ist nicht in Sicht also ran an die lobbylosen

MfG Panti



Geschrieben von Alex am 03.08.2006 um 02:04:

  RE: Bge

[quote][i]Original von Matthias_Dilthey[/i]

Im übrigen ist es billiger, den paar Gutverdienern das BGE mitzubezahlen, als für alle eine Bedarfsprüfung vorzunehmen.

Matthias Dilthey[/quote]

mich würde mal die berechnung interessieren über die kosten
sagen wir 600 für alle
bedürftige bekommen die kassenbeiträge (180-200Eur)vom Staat bezahlt und haben dadurch ca 800
Ein möglicher Weg?
Oder frisst die Überprüfung der Bedürftigkeit die Ersparnis wieder auf?
Konkrete Zahlen dürften da schwer zu bekommen sein
by Alex



Geschrieben von Matthias_Dilthey am 03.08.2006 um 02:21:

  RE: Bge

Hallo Alex,

Deine Überlegung ist doch nichts anderes als das Aufstocken bei Hartz IV, oder habe ich Dich falsch verstanden?

Matthias



Geschrieben von Alex am 03.08.2006 um 19:22:

  RE: Bge

[quote][i]Original von Matthias_Dilthey[/i]
Hallo Alex,

Deine Überlegung ist doch nichts anderes als das Aufstocken bei Hartz IV, oder habe ich Dich falsch verstanden?

Matthias[/quote]

Damit ich nicht false verstanden werde: auch ich bin für ein Bge und mache mir Gedanken wie man [b]sicher[/b] finanziert.
Die Kosten es allen zu geben sind fast im 4stelligen Mrdbereich und immer mehr hinterfragen, ob das überhaupt auf die Dauer finazierbar ist.
Die gr.Koal rechnet doch auch ganz fest mit 20Mrd mehreinnahmen durch die Mwt nächstes Jahr, da glaub ich noch nicht dran
Wäre doch denkbar das Leute über 100000€ Einkommen im Jahr herausfallen aus Bge. Das wäre auch ganz easy durch die Finanzämter abcheckbar, dann könnten auch die anderen eine feststehende Summe bekommen
by Alex



Geschrieben von Matthias_Dilthey am 03.08.2006 um 21:50:

  RE: Bge

Zitat:
Original von Alex
Zitat:
Original von Matthias_Dilthey
Hallo Alex,

Deine Überlegung ist doch nichts anderes als das Aufstocken bei Hartz IV, oder habe ich Dich falsch verstanden?

Matthias


Damit ich nicht false verstanden werde: auch ich bin für ein Bge und mache mir Gedanken wie man sicher finanziert.
Die Kosten es allen zu geben sind fast im 4stelligen Mrdbereich und immer mehr hinterfragen, ob das überhaupt auf die Dauer finazierbar ist.

Wer bei Finanzierungsfragen mitreden möchte, soll sich kundig machen. Wir haben von 2 unterschiedlichen Seiten aus vorgerechnet, daß es finanzierbar ist. Derehen wir den Spieß doch mal um: soll mir mal jemand vorrechnen, daß es nicht finanzierbar ist. Wie wäre es mit dieser Lösung?

Zitat:

Die gr.Koal rechnet doch auch ganz fest mit 20Mrd mehreinnahmen durch die MwSt nächstes Jahr, da glaub ich noch nicht dran
Wäre doch denkbar das Leute über 100000€ Einkommen im Jahr herausfallen aus Bge. Das wäre auch ganz easy durch die Finanzämter abcheckbar, dann könnten auch die anderen eine feststehende Summe bekommen
by Alex


Unser Steuermodell berücksichtigt das doch. Wir zahlen das BGE an alle, warum nicht? Über die Flat-Tax und die relativ hohen Verbrauchssteuern kommt das Geld wieder zurück.
Was Du ausdrückst, ist eine Form von Sozialneid; oder sehe ich das falsch?

Matthias Dilthey



Geschrieben von Alex am 05.08.2006 um 11:20:

  RE: Bge

[quote][i]Original von Matthias_Dilthey[/i]

Was Du ausdrückst, ist eine Form von Sozialneid; oder sehe ich das falsch?

Matthias Dilthey[/quote]

des siehst du falsch bei mir!!
Jeder soll auch soviel verdienen können wie er kann, abe um ein beispil mal zu nennen
Person 1 verdient 8000€ im Monat jetzt kommt er vielleicht auf 4800 netto je nach stklasse
Mit Bge
Wieviel bekommt er heraus wenn er +900 Bge bekommt aus seinen Erwerbseinnahmen?
Von mir aus sollen auch alle bekommen, solange das Bge Haus nicht einfällt und soll der Werner doch auch Mrdär bleiben.
Also kein Sozialneid, sondern berechtigt Sorge
by Alex



Geschrieben von Matthias_Dilthey am 05.08.2006 um 14:04:

  RE: Bge

Hallo Alex,

zur Auswirkung des BGE-Modells haben hier eine kleine Tabelle erstellt:
http://psgd.info/forum/thread.php?threadid=123&sid=#post465

Zitat:
Original von Alex

Person 1 verdient 8000€ im Monat jetzt kommt er vielleicht auf 4800 netto je nach stklasse
Mit Bge
Wieviel bekommt er heraus wenn er +900 Bge bekommt aus seinen Erwerbseinnahmen?
Alex


In Deinen Beispiel wirkt das BGE / Bürgergeld noch als negative Einkommenssteuer von ca. 10%; Deine Beispielperson käme auf ein Netto von ca. 5.300,-- Euro inkl. BGE

Gruß

Matthias



Geschrieben von petraknoth am 07.08.2006 um 19:27:

 

Da es ja so viele Vorschläge gibt, möchte ich meinen auch vorstellen.
Es heißt zwar bedingungsloses Grundeinkommen, aber muß es tatsächlich an jeden gezahlt werden?
Nehmen wir mal an das bGE würde 800 Euro betragen zuzüglich 200 Euro für eine pers. Krankenversicherung incl. Pflegeversicherung.
Jemand der kein Einkommen hat erhält also bedingungslos 1000 Euro bGE. Jemand hat z.B. ein Nettoeinkommen von 900 Euro, dieser Jemand erhielte 200 Euro bGE um damit seine Krankenversicherung zu bezahlen. Wer also netto mehr als 800 Euro im Monat verdient, erhält die 200 Euro für seine persönliche Krankenversicherung.
Wer z.B. nur 700 Euro im Monat netto verdient würde dann 300 Euro bGE erhalten, 100 Euro zur Aufstockung und 200 Euro für die pers. Krankenversicherung.

www.besserepolitik.de



Geschrieben von Jäger am 07.08.2006 um 23:20:

RE: Bedingungsloses Grundeinkommen

Hallo

Faultierprämie oder Existenzminimum, wie auch immer.

Wir leisten uns in Deutschland Sozialarbeiter, die Jugendlichen in ungünstigem familiärem Umfeld zu einer Lebensbasis verhelfen. Sprich, die Fähigkeiten vermitteln, aus eigener Leistung das Leben zu sichern.

Wir leisten uns in Deutschland Arbeitslose, denen keine Arbeit angeboten werden kann. Sprich, keine Chance erhalten, aus eigener Leistung das Leben zu sichern.

Wir bauen Junge auf, um sie als Ältere in Hartz IV zu schicken.

Kein Wunder, dass vereinzelt Jugendliche als Berufsziel: "Hartz IV-Empfänger" formulieren.

Armes Deutschland, wenn wir nicht die Power aufbringen, unsere Daseinsvorsorge solidarisch bzw. selbst in die Hand zu nehmen.

Schöne Grüße



Geschrieben von Matthias_Dilthey am 08.08.2006 um 00:07:

  RE: Bedingungsloses Grundeinkommen

Zitat:
Original von Jäger
Hallo

Faultierprämie oder Existenzminimum, wie auch immer.

Wir leisten uns in Deutschland Sozialarbeiter, die Jugendlichen in ungünstigem familiärem Umfeld zu einer Lebensbasis verhelfen. Sprich, die Fähigkeiten vermitteln, aus eigener Leistung das Leben zu sichern.

Wir leisten uns in Deutschland Arbeitslose, denen keine Arbeit angeboten werden kann. Sprich, keine Chance erhalten, aus eigener Leistung das Leben zu sichern.

Wir bauen Junge auf, um sie als Ältere in Hartz IV zu schicken.


Viel schlimmer: Die Aktion 50+ von Münte erzeugt mit viel staatlichen Fördermitteln einen Konkurrenzkampf zwischen Jung und "Nichtmehrganzsojung".

Jede Arbeitsstelle, die über die Aktion 50+ vermittelt wird, fehlt den 30-Jährigen.
Wir subventionieren mit Steuergeldern die Arbeitslosigkeit der Jungen. Wie inkompetent muß man sein, um eine solche Aktion in´s Leben zu rufen?

Muß man heute doof sein, um in Führungspositionen zu kommen?


Zitat:

Armes Deutschland, wenn wir nicht die Power aufbringen, unsere Daseinsvorsorge solidarisch bzw. selbst in die Hand zu nehmen.

Schöne Grüße


Ein möglicher Weg dazu füht über folgendes Formular:
http://psgd.info/index.php?view=contact/member/entry&language=1&mn=8&n=1&PHPSESSID=6c2267dcd9ce7943c21b3339dbd4fa3f

Liebe Grüße

Matthias Dilthey



Geschrieben von Matthias_Dilthey am 08.08.2006 um 00:24:

  Negative Einkommensteuer

Hallo Petra,

im Endesffekt ist das von Dir vorgeschlagene Modell die negative Einkommensteuer der FDP.

Faktisch führt dieses Modell dazu, daß jemand, der zuverdient, dafür gestraft wird, weil ihm der Zuverdienst auf die Transfer-Leistung angerechnet wird.

Wir halten den Weg, Menschen im unteren Lohnsegment "für fast Nichts" arbeiten zu lassen als völlig falsch.

Das ist es doch, was den Charme des PsgD-Bürgergeldes / BGE ausmacht: Tätig-werden, arbeiten lohnt sich wieder, auch für wenig Stundenlohn, wenn der entsprechende Spaß bei der Arbeit hinzugerechnet wird.
Fehlt der Spaß an der Arbeit, hat es keiner nötig, sich zu verhuren.

Matthias Dilthey



Geschrieben von Panti am 08.08.2006 um 00:26:

  Ihr Vorschlag

Hallo Frau Knoth,

Zitat:
Original von petraknoth
Es heißt zwar bedingungsloses Grundeinkommen, aber muß es tatsächlich an jeden gezahlt werden?


fürwahr eine schwierige Frage, die ich mir auch schon oft stellte, aber ich mußte erkennen das die Selektierung nicht billiger ist als es allen auszuzahlen, allerdings hab ich hier auch schon gelesen das die Finanzämter mit entsprechenden Programmen dies realisieren könnten.
Dies würde aber auf der anderen Seite den Grundgedanken des BGE etwas aufweichen insofern die Schwierigkeit.

Generell muß aber gesagt werden, das die kenntnis innerhalb der Bevölkerung über das BGE erst noch dramatisch erhöht werden muß, deswegen -und das war das Ursprungsthema- erster Grundeinkommenstag, mitmachen und informieren ist besser als zu Hause zu bleiben.

MfG Panti



Geschrieben von petraknoth am 08.08.2006 um 12:40:

 

Ein anderes Modell wäre mit einer zweistufigen Einkommensteuer.
A verdient 10.000 Euro netto, er bezahlt 25 Prozent Einkommensteuer, verbleiben 7500 Euro zuzüglich z.B. 1200 Euro BGE, so verdient er 8700 Euro.
B verdient 500 Euro netto, er bezahlt 50 Prozent Einkommensteuer verbleiben 250 Euro zuzüglich z.B. 1200 Euro BGE, so verdient er 1450 Euro.
Damit wäre die Finanzierung des BGE nicht alleine auf die Mehrwertsteuer beschränkt.
Auch könnte für Kinder und Jugendliche ein geringerer Betrag als BGE festgesetzt werden.



Geschrieben von Matthias_Dilthey am 08.08.2006 um 22:38:

  Lohnsteuer?

Hallo Petra,

nenne mir bitte einen vernünftigen Grund, warum wir von unserem Bürgergeld / BGE -Modell abweichen sollten?
Unser BGE ist durchgerechnet, das Programm ist auf unser BGE abgestimmt; ein Zahnrad greift in das andere, das Modell läuft "rund".

Warum sollten wir zurückfallen auf falsche Ansätze, bei denen wir doch schon längst nachgewiesen haben, daß sie nicht weiterführen, daß Lohnsteuerfinanzierung für ein Bürgergeld / BGE unpraktikabel ist?

Matthias Dilthey



Geschrieben von petraknoth am 08.08.2006 um 22:59:

 

Es soll nicht von dieser Idee abgewichen werden, aber es ist kein Fehler sich immer wieder mit anderen Ansätzen zu befassen, vielleicht teilweise oder ansatzweise in das eigene Modell einfließen zu lassen.



Geschrieben von Jäger am 13.08.2006 um 18:01:

traurig RE: Bedingungsloses Grundeinkommen

Gegen Bürokratie - Für bedingungsloses Grundeinkommen

Diese Forderung beinhaltet:

- Weg von skandalösen, überheblichen Einzelentscheidungen in kommunalen Arbeitsagenturen

- Stärkeres Engagement für Arbeitsplatzangebote durch persönliche Besuche in kräftesuchenden Unternehmen

- leistungsgerechte Vergütung für qualifizierte Arbeit

- jede Lebenssituation Betroffener Leistungsempfänger wird überprüft, ob nicht weitere Minderungen der Leistung durchsetzbar sind

- Demütigungen auf der einen und Selbstherrlichkeit auf der anderen Seite würde vermieden.

- bedingungsloses Grundeinkommen schafft Freiheit und Engagement

- Bedingungen ohne Arbeitsplatzangebot führt zu moderner Sklavenhaltung

Arbeitsmöglichkeiten sind reichlich vorhanden, die Politik muss Wege finden, ein ausreichendes Steueraufkommen zu gewährleisten.

Die Unternehmenssteuerreform 1999 durch Kanzler Schröter war ein Kardinalfehler und verstärkte die unzureichende Haushaltslage der Kommunen, Länder und des Bundes. In Folge dieser Reform ging die Körperschaftssteuer in den Keller.

Wir brauchen:

- eine bürgernahe und bürgerfreundliche Verwaltung

- aufgabenangemessene Finanzausstattung der Kommunen, insbesondere in der Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe sowie für die Umsetzung der Arbeitsmarktreform Hartz IV

- leistungsfähige Regionalförderung im ländlichen Raum

- Förderung privaten Bürgerengagements durch genossenschaftliche Modelle

- Vereinfachung und Leistungsbezogenheit des Steuerrechts

- Verbesserte Eigenkapitalausstattung regionaler Unternehmen durch Regionalfonds, da dem Mittelstand der Kapitalmarktzugang fehlt

- Kapital aus der Region für die Region

Das Geldvermögen der Deutschen ist von 1995 zu 2005 um 1,6 Billionen um 61 % auf 4,3 Billionen Euro gestiegen, dabei wurde verstärkt bei Versicherungen und Banken angelegt. Die Schere der Kapitalverteilung geht weiter auseinander, u.a. auch weil Erbschaften unzureichend - zumindestest im weltweiten Vergleich der Industrieländer - besteuert werden.

Der Staat braucht Steuereinnahmen, um seine Aufgaben unter der Aspekt der sparsamen und soliden Haushaltsführung erfüllen zu können.



Geschrieben von emma am 30.09.2006 um 19:32:

  Gutverdiener mit BGE

Hallo!
Ich denke man KANN es vermitteln! Zumindest nach dem Modell, dass das BGE für Gutverdiener quasi die Werbungskosten/Betriebsausgaben darstellt. Zumindest leuchtet mir diese Sichtweise ein...Eine Art Grundfreibetrag. Wofür ja dann der ganze Aufwand der Einkommens/Aufwandsermittlung quasi entfallen könnte...
LG emma



Geschrieben von Panti am 12.01.2007 um 13:37:

  Weitere Unterstützer

Hallo an Alle,

Götz Werner steht als Großunternehmer mit seiner Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht mehr allein da.

Der Chef des Marktes tegut Wolfgang Gutberlet unterstützt die Forderung in selbiger Weise.

Zitat:
Über die praktische Lebenshilfe beim Umzug oder die Auskunft über das Erlassen der Hundesteuer hinaus, wird eifrig über die vom Fuldaer Bio-Großhändler Wolfgang Gutberlet unterstützte Forderung nach einem Grundeinkommen, das nicht an Arbeit gekoppelt ist, diskutiert.


mehr

MfG Panti



Geschrieben von Jäger am 12.01.2007 um 18:57:

Augenzwinkern RE: Gutverdiener mit BGE

Hallo emma,

schön Dich wieder im Forum zu sehen.

Deine Homepage hat sich hervorragend entwickelt. Wenn ich mehr Zeit habe sollten wir nochmal wesentliche Zusammenhänge herausarbeiten, um Prioritäten in einer wünschenswerten Lobbyarbeit zu setzen.

Gruß
Heinz



Geschrieben von Panti am 15.01.2007 um 19:58:

  RE: Gutverdiener mit BGE

Hallo Jäger,
also weiter...

Egal, recht hast Du schon, vor allem hier:

Zitat:
Sie können automatisieren, ohne sich Sorgen um entlassene Mitarbeiter zu machen.


das ist sicher der größte Knackpunkt und damit haben die Calvinisten auch die größten Probleme mit dieser Aussage.
Schliesslich soll doch nach deren Willen der Mensch auf jeden Fall arbeiten gehen müssen, egal zu welchem Lohn.
Auch einzelne BGE-Gruppierungen wie Althaus/TGM stehen dort dahinter.
Mit dieser Sache muß man sich demnächst wohl stärker beschäftigen.

Man muß auch das große Ganze sehen und nicht nur fragen:
-wer sorgt für die Wertschöpfung
sondern
-wie hoch ist die Wertschöpfung

MfG Panti (Kai)


Powered by: Burning Board 2.2.1 © 2001-2004 WoltLab GmbH