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iks-hessen iks-hessen ist männlich
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Werden wir umdenken müssen? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Was muss den noch alles geschehen, bevor auch der letzte Lobbyist und Egoist es begreift, so kann und wird es nicht weitergehen können. Die prekären Situationen in den Gesellschaften, sie spitzen sich immer mehr zu.

Ohne das Wohlwollen der Finanzjongleure, d. h., ohne die Freigabe von Krediten: Geld, welches man vorher der Realwirtschaft, dem Geldkreislauf, gezielt entzogen hat, dieses Geld, kommt nun als Kredit, mit Kosten und einer hohen Renditeerwartung belastet, bei den Unternehmern und Unternehmen, als Konsumkredit bei den Bürgerinnen und Bürgern, wieder in den realen Wirtschafts- und Geldkreislauf zurück.

Diese System der Kreditgeldwirtschaft, wurde, mit Hilfe der Politik, in den letzten Jahren so perfektioniert, dass, in der Regel, kein Unternehmen mehr ohne Kredite wirtschaften somit produzieren kann. Auch in den Gesellschafen, bei den Bürgerinnen und Bürgern, wurde der Geldkreislauf, widerum mit Hilfe der Politik, so organisiert, dass auf der einen Seite immer mehr Geld eingesammelt wird und auf der anderen Seite immer mehr, auf Pump, mit Konsumkrediten finanziert werden muss (siehe Amerika).

Fazit: Letztendlich, ohne Kredite kein Konsum, ohne Konsum keine Produktion/kein Wirtschaften, ohne Wirtschaft keine Arbeit , ohne Arbeit kein Einkommen und ohne Einkommen keine Existenzgrundlage für den Menschen. Die Menschheit, sie hat sich vom Geld, vom ständigen Konsumieren müssen, komplett abhängig gemacht, mit fatalen Folgen.

Denn, die wahren Herausforderungen an den Menschen, seine Existenzgrundlagen, seinen Wohlstand und seine Lebensqualität zu sichern, sie waren noch nie so groß wie heute. Große Aufgaben, ein gigantisches Arbeitspensum, steht der Menschheit bevor.

Und wie regieren die Menschen? Sie verfallen in eine tiefe Depression, wollen mit aller Macht an dem festhalten, was sie nachweislich in diese prekäre Lage gebracht hat. Vergleichbar: wie ein Insekt, das nicht von der Anziehungkraft des Lichts - bis zum Tote - loslassen kann.

Wie paradox die Menschen ihre Lebens- und Arbeitsweisen organisiert haben, zeigt die momentane Situation. Beispiel: Geht der materielle Konsum , somit die Zerstörung unserer tatsächlichen Lebensgrundlagen, massiv zurück, bricht das gesamte System zusammen; und die Menschen, sie verlieren ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage, obwohl Konsumrückgang ja eigentlich bedeutet: weniger Umweltzerstörung mehr Lebensqualität. Und eine intakte Umwelt und Natur, sie sind ja nun letztendlich die wirklichen Grundlagen für ein humanes Zusammenleben.

Im Klartext: Hören wir auf bzw. reduzieren wir die Ausbeutung unseren Planeten, bricht das Wirtschaftssystem, welches uns vermeintlich am Leben erhält, zusammen. Dies ist wirklich paradox!

In die Zukunft schauend, ist dies sehr beängstigend.

Spätestens jetzt, sollte doch jeden klar werden, mit der heutigen Art und Weise des Wirtschaftens, kann es immer nur weiter bergab gehen.

Nun, wo der Ausbeutung des Planeten Erde die Grenzen gezeigt werden, wo der materielle Konsum, die Vermehrung des Geldes, an Grenzen stoßen, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, das gesamte System - den Kapitalismus - zu durchleuchten. Seine Fehler - die nachweislich in ihm stecken - aufzuzeigen, um ihn dann neu zu definieren, ihm eine neue Zielsetzung zu gegeben.

Unser vermeintliches Lebenselixier, das Geld, das uns unserer Überleben, die Zukunft sichern soll, es darf sich nicht mehr nur primär aus dem materiellen Konsum generieren. Ansonsten wird es uns die Zukunft nicht sichern, sondern erschweren und letztendlich zerstören.

Geld, es sollte sich bzw. muss sich in Zukunft primär aus dem Erhalt und der Förderung der Lebensgrundlagen, der Schöpfung, den Leistungen an den Menschen und der Natur, schöpfen.

Beispiel: Obwohl es schon immer mehr Bäume als Menschen auf der Erde gegeben hat, kam bzw. würde Niemand auf den Gedanken kommen: Es gibt zu viel Bäume auf der Erde; der Grund: jeder Baum speichert Energie und trägt zum Erhalt und zur Verbesserung der Biosphäre bei. Von der Anwesenheit des Menschen jedoch - bedingt durch seine exzessive egoistische Lebensweise - wurde von den selbsternannten Oberschichten schon im Mittelalter behauptet: Es gibt zu viel Menschen auf der Erde.

Warum hat sich dieses Gedankengut bis heute erhalten können?

Der Mensch, ein Produkt der Schöpfung, entstanden aus der Evolution, er hat eine klar definierte Aufgabe auf der Erde: Den Erhalt und die Förderung der Schöpfung. Dies Aufgabe ist in seinen Genen gespeichert.

Jetzt haben wir noch die Zeit, die Energieträger, das Wissen, den Leistungswillen und die Leistungsbereitschaft der Menschen, dieser Aufgabe gerecht zu werden und einen Wechsel zu organisieren. Einen Wechsel, der ein neues Zeitalter einläutet. Ein Zeitalter des Erhalts, der Förderung und des Aufbaus, hin zu einer neuen Ära des Zusammenlebens und Wirtschaftens.

Die 60/30/10 Regel , sie wird dem Kapitalismus - der eigentlich ein sehr effektives wirtschaften zulässt - eine neue Zielsetzung geben: Hin zum >Bio-Kapitalismus< , damit wir unsere eigentliche Aufgabe erfüllen können: Erhalt und Förderung der Schöpfung.

Eckhard Bock/IKS Hessen
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25.11.2008 10:21 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Zum Kapitalismus wird behauptet:

„Bekannter weise ist der Kapitalismus nur ein Profitprodukt und deshalb zum Suizid verurteilt.“

IKS: Profit, einen Mehrwert zu erzielen, dies ist ja nichts Verwerfliches! Im Gegenteil, dies wird von den Menschen, den Gesellschaften, gefordert. Einen Profit/Mehrwert zu erzielen, ist für unser Überleben dringend notwendig: solange die Produkte, die Leistungen, aus denen sich der Profit/der Mehrwert generiert, nicht die Lebensgrundlagen und Lebensqualität der Menschen zerstört; und, solange der Profit/Mehrwert human und leistungsgerecht unter den Menschen zur Verteilung kommt.

Die Kernfrage ist doch: Wie kann der Profit, der Mehrwert - in Form von Geld - so unter den Menschen verteilt werden, dass auch stets eine Nachfrage, nach den realen Leistungen, gewährleistet bleibt?

Mit der 60/30/10 Regel, mit einer neuen Zielsetzung, mit der Kraft und der Dynamik des Wirtschaftens - die der Kapitalismus nachweislich hervorbringt - wird sich das nachweislich realisieren lassen.

Denn in einer Wirtschaftsordnung, wo …
… sich die Produktionsmittel in Privateigentum befinden,

… die Herstellung von Waren , Gütern und Dienstleistungen, dessen Preisgestaltung, durch Nachfrage am Markt - durch das netto Einkommen der Bürgerinnen und Bürger - bestimmt werden,

… Waren, Güter und Dienstleistungen nach der 60/30/10 Regel hergestellt werden,

… sich der Mehrwert - das Geld - nach der 60/30/10 Regel generiert,

… sich der gemeinsam erwirtschaftete Mehrwert nach der 60/30/10 Regel letztendlich wieder verteilt,

… das Grundeinkommen des Menschen nicht mehr von irgendjemanden Wohlwollen festgelegt wird,...

... hier wird der dann neu definierte Kapitalismus nicht scheitern können.

Der Bio-Kapitalismus, er wird ein humanes Zusammenleben und Wirtschaften, vor Ort und auch global, für alle Menschen - unter Erhalt ihrer verschiedenen Kulturen, Lebensweisen und Ideologien - hervorbringen.

Zukunftsängste bräuchte der Mensch dann nur noch vor Naturkatastrophen zu haben.



Eckhard Bock/IKS Hessen
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28.11.2008 09:24 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Was unterscheidet den Bio-Kapitalismus vom heutigen Kapitalismus? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Ziel des heutigen Kapitalismus: Primär Kapital/Geld aus dem materiellen Wirtschaftsprozessen schöpfen.

Vorwort: Um jedoch erst einmal einen materiellen Wirtschaftsprozess in Gang zu setzen, benötigt es Rohstoffe und hier im Besonderen Energieträger. Um an die Rohstoffe und Energieträger heranzukommen, erfordert es Geld. Geld, das die Unternehmen von den Zentralbanken, über ihre Hausbanken, in Form eines Kredits bekommen.

Nun können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, mit Hilfe der Energieträger und den Betriebsmitteln, die Rohstoffe in den Wertschöpfungsketten, in Konsumgüter wandeln, um sie dann - am freien Markt - zum Verkauf anzubieten.

An den freien Märkten, dort generiert sich ein Marktpreis und dort wird ein Verkaufspreis erzielt. Im Verkaufspreis, sollten alle Kosten - die in den Wertschöpfungsketten entstanden sind - und die notwendige Gewinnmarge, die ein Unternehmen für sich und seine MitarbeiterInnen benötigt, enthalten.

Der Fehler im System: Das Erbringen und letztendlich die Vergütung immaterieller Leistungen in den Gesellschaften, ihre Wert-ermittlung und -festlegung, setzen, im gegenwertigen Kapitalismus, immer erst eine vorher erbrachte materielle Leistung voraus. D. h. , es müssen immer erst Rohstoffe und Energieträger gewandelt werden bevor eine immaterielle Leistung erbracht und auch vergütet werden kann. D. h., ohne eine entsprechende materielle Leistung vorher erbracht zu haben, kann der heutige Kapitalismus auch keine immateriellen Leistungen hervorbringen. D. h., bevor der Mensch nicht vorher etwas zerstört hat, kann er nichts erhalten, aufbauen und fördern, das lässt das gegenwertige System nicht zu. Denn, dass Geld für den Erhalt, den Aufbau und die Förderung, es generiert sich ja erst bei einer vorhergegangenen Zerstörung.

Schon eine sehr paradoxe Art und Weise des Wirtschaftens!

Beispiel: Das Erbringen von erhaltenden, aufbauenden und fördernden Leistungen: an den Menschen, der Umwelt und Natur, zum Erhalt des Energieniveau der Erde, sie wären unerschöpflich. Jedoch ohne eine vorherige materielle Leistung erbracht zu haben, ist dies nicht möglich, denn es fehlt dafür überall, in allen Lebensbereichen, das notwenige Geld, welches sich ja nur aus einer vorher erbrachten materiellen Leistung generieren kann.

Jetzt stellen wir uns vor, der materielle Konsum kommt aus energetischen Gründen langsam aber sicher immer mehr zum Erliegen. Müssen wir dann alle verhungern und verdursten, nur weil dann überall das entsprechende Geld fehlt?

Daher sollten und müssen wir umdenken! Hin zum Bio-Kapitalismus, Geld schöpft sich hier aus dem Erhalt und der Förderung der Schöpfung. Somit macht die Zielrichtung, zum heutigen Kapitalismus, eine 180° Wendung.

Die 60/30/10 Regel und die Energiemehrwegtechnologie geben den Bio-Kapitalismus die entsprechenden Voraussetzungen und Möglichkeiten.

Eckhard Bock/IKS Hessen
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03.12.2008 18:13 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Zur 60/30/10 Regel

Es wird behauptet: "Sie wollen die „unkontrollierte Geldvermehrung“ stoppen. Nun, wie wollen sie das machen?“

IKS: Die Kapitalerträge nach der 60/30/10 Regel - wie alle Gewinne die sich in den Wertschöpfungsprozessen generieren - verteilen.

Es wird behauptet: „Indem sie mit Politikern darüber reden? Forderungen an Gerichte und Kommissionen stellen?“

IKS: Nicht nur mit den Politikern, mit allen politisch Interessierten; und nicht nur über die Symptome der heutigen Geldwirtschaft reden, die sind längst allen bekannt, nein, über ein neues Konzept, welches die negativen Symptome der heutigen Geldwirtschaft erst gar nicht entstehen lässt, reden.

Das Ziel der IKS ist es: Eine wirkliche politische Alternative: ein Konzept des Zusammenlebens und Wirtschaftens, vor Ort und global, auf ethischen, physikalischen und mathematischen Grundlagen basierend, den Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen: um es von ihnen bewerten zulassen, mit dem Zwischenziel: eine außerparlamentarische Mehrheit dafür zu finden. Eine Mehrheit für eine Konzept, das dann auch in einem demokratisch gewählten Parlament, die entsprechende Mehrheit finden wird.

Es wird behauptet: „Die einzige Möglichkeit um die „Geldvermehrung“ zu stoppen, ist erst einmal zu benennen, wie sie Zustande kommt … wer was verursacht … steht die Erkenntnis, dass einzig die komplette Zerschlagung …“

IKS: Mit 60/30/10 Regel, würde die Dynamik der heutigen Geldwirtschaft, allen Menschen zu Gute kommen. Es muss ja nicht immer alles zerschlagen/zerstört werden!

Wer sich mit den Konzepten der IKS Hessen …

… der 60/30/10 Regel,
… der Energiemehrwegtechnologie,

näher auseinandersetzt, wird schnell feststellen, dass die Konzepte der IKS - wirklich und nachweisbar - die Probleme, die sich in den Gesellschaften tief festgesetzt haben, lösen werden; und das diese schon sehr konkret von der IKS Hessen öffentlich vorgestellt und abgehandelt wurden.

Es wird behauptet: „Und jetzt muss man sich die Frage stellen: Wie gehe ich gegen Organisationen vor, die so groß und so mächtig sind, dass sie sogar Staaten vorschreiben können was sie zu tun und zu lassen haben?“
Oder besser gefragt: Wie bringt man die mächtigsten Strukturen der Welt dazu, sich aufzulösen, wenn die meisten Menschen immer noch der Illusion anhängen, der Staat hätte die Kontrolle über das Geld …“

IKS: Wie stark und mächtig Banken/ Kapitalgesellschaften in Wirklichkeit sind, auf welchen wackligen und labilen Fundamenten sie ihre Macht aufgebaut haben, dies sehen wir doch an der heutigen Situation: ohne die Hilfe des Staates, d. h., ohne die Hilfe der einzelnen Bürgerinnen und des einzelnen Bürgers, ohne das sie jeden Tag Leistungen erbringen und ohne das sie auch jeden Tag ihre erbrachten Leistungen verkonsumieren, können die Mächtigen dieser Welt keine Gewinne realisieren. Das System der heutigen Geldwirtschaft würde ganz schnell zusammenbrechen. Die Macht der Banken/des Kapitals, sie würde sich ganz schnell in Luft auflösen und letztendlich verlieren.

Fazit: Die wirkliche Macht über die finanziellen Mittel haben die Bürgerinnen und Bürger; sie sind der eigentliche Souverän der Zivilgesellschaften. Jedoch, warum können und werden ihre Interessen, immer und immer wieder, auch in den demokratischen Gesellschaften, an eine kleinen selbsternannte Elite dieser Erde verkauft?

Jetzt wo das System wieder einmal vor dem Kollaps steht, sollen die Bürger mit Konsumgutscheinen und kleinen kosmetischen Systemveränderungen auf Kurs gehalten werden.

Nein, diesmal sollte den Eliten und deren Lobbyisten gezeigt werden: Rohstoffe, Energieträger, Luft und das Wasser, dies sind Dinge, die allen Menschen gehören, und wer wirklich den Mehrwert und Gewinn daraus generiert, dies sind letztendlich die Bürgerinnen und Bürger; der wahre Souverän, er sollte sich nichtmehr mit Almosen abspeisen lassen. Die Menschen, sie sollten auf eine humane Verteilung der Werte und Wertzuwächse bestehen, und dies auch konsequent einfordern.

Der Weg zu Reichtum und Ansehen, über das Geld, er sollte auch weiterhin jedem offen bleiben, jedoch , an den zukünftigen Reichtümern müssen alle Menschen stets partizipieren können.

Beispiel für die Zukunft: Nach Implantierung der 60/30/10 Regel, muss ein Unternehmer, bei einer garantierten Gewinnmarge von 10 Prozent, Leistungen im Wert von 20 Mio. € am Markt verkauft haben., um einen Gewinn von 1 Mio. verbuchen zu können. Ein Gewinn, von dem dann alle partizipiert haben.

Rechenbeispiel: Grundpreis einer Leistung = 100 % hier 10 Mio. €

Aufschlag Bürgergeld/Grundeinkommen 60 % = 6 Mio. €
Aufschlag Staatsabgabe 30 % = 3 Mio. €
Aufschlag Gewinnmarge 10 % = 1 Mio. €

Verkaufspreis = 20 Mio. €

Grundeinkommen und Staatsabgaben generieren sich nicht mehr in den Unternehmen, sie generieren sich beim Verkauf der Leistung. Die Unternehmen unterliegen dann nicht mehr den Steuer-, Lohn-, Gehalts- und Abgabenkostendruck.

Es wird behauptet: „Auch rührt das Grundeinkommen in den Ideen der IKS keinen Deut am derzeitigen Schuldenaufkommen der BRD, noch daran, wie der Schuldendienst in Zukunft geleistet werden soll … Eins sollte doch wohl jedem klar sein, die Schulden des Staates sind schon lange nicht mehr rückzahlbar …“

IKS: Ein Staat, eine Gemeinschaft, er, sie kann nicht pleite gehen. Denn wo es in einer Gemeinschaft einen Schuldner gibt, dort gibt es natürlicherweise auch immer einen Gläubiger/Kapitalbesitzer. Mit der Einführung der 60/30/10 Regel, werden auch alle Gewinne die sich direkt aus Kapital generieren, nach dem selben Prinzip verteilt.

Rechenbeispiel: Staatsschulden 1.500 Mrd. € 5 % Zinsen = 75 Mrd.

Kapitalertrag Aufteilung nach der 60/30/10 Regel

10 % für den Kapitalgeber
30 % Staatsabgabe (hieraus muss die Tilgung geleistet werden)
60 % Grundeinkommen

Unterliegen die Kapitalerträge auch der 60/30/10 Regel, sind die Schulden des Staates schon zurückzahlbar.

Es wird behauptet: „Und zum Schluss noch etwas zum Thema Geldvermehrung. Die 60/30/10 Regel hat doch mit der eigentlich stattfindenden Vermehrung des Geldes überhaupt nichts zu tun (oder hab ich da was falsch verstanden?).“

IKS: Unser Geld, es kann sich letztendlich nur aus einem Mehrwert und/oder aus den Leistungszuwächsen vermehren. Stets dem Mehrwert oder Leistungszuwächsen eine entsprechende Geldmenge gegenüberzustellen, dies ist und kann auch nur die Aufgabe der Zentralbanken - die ja keine kommerziellen Interessen verfolgen dürfen - sein.

Die 60/30/10 Regel, sie schafft grundsätzlich und automatisch, immer die notwendige ökonomische Verteilung des Geldes. D. h., sollte sich mehr Geld als Waren, Güter und Dienstleistungen angeboten werden, im Wirtschaftskreislauf befinden, erhöht sich automatisch das Grundeinkommen der Bürgerinnen und Bürger. Erhöht sich die Produktivität in den Unternehmen, erhöht sich automatisch das Grundeinkommen.

Mit der 60/30/10 Regel behält das Grundeinkommen stets seine Kaufkraft und erhöht sich bzw. verringert sich automatisch mit dem Bruttoinlandsprodukt. Es wird ein fester und notwendiger Bestandteil für ein ökonomisches Wirtschaften.

Die 60/30/10 Regel bringt kein Almosen hervor, das jeder Bürgerinnen und Bürger aus Wohlwollen zu kommt, es ist ein festimplantierter, notwendiger Baustein, für ein humanes, ökonomisches und ökologischen wirtschaften global und vor Ort.

Es wird behauptet: „Aber auch Finanzprodukte (als ob Geld ein Produkt ist) sind global und unterliegen schon lange nicht mehr der Kontrolle der Staaten über die sie vertreiben werden.“

IKS: Mit der Einführung der 60/30/10 Regel, wird die Wirtschaft zu 100 Prozent liberalisiert. Mit der Grundeinkommensabgabe und Staatsabgabe, haben die Unternehmen nichts mehr zu tun. Welche Produkte und Leistungen die Unternehmen dem Markt anbieten, welche Renditen und Profite daraus erzielt werden können, ergibt sich aus der 60/30/10 Regel. Der Wettbewerb, er bleibt im vollen Umfang erhalten. Grundeinkommen und die Staatsabgabe, sie generieren sich beim Kauf bzw. beim Verkauf einer Leistung - vergleichbar wie die Handhabung der Mehrwertsteuer. Derjenige, der das Produkt gekauft hat, der muss sich dann damit auseinandersetzen, ob es auch das verspricht, was er dafür bezahlt hat.

Es wird behauptet: „Die Idee solch einer Regel wirkt zwar im Kleien, wofür sie gedacht ist, aber wird sie auch weltweit wirken…“

IKS: Die R 60/30/10 Regel funktioniert für den Binnenmarkt genauso wie für den Export- und Importmarkt. Weil sich das Geld der Bürgerinnen und Bürger erst zu dem Zeitpunkt und in der Höhe schöpft, da, wo der Leistungaustausch tatsächlich stattfindet, in dem entsprechenden Land vor Ort an der Kasse.

Und dort an der Kasse, fließen vom erzielten Verkaufspreis 200 Prozent:

- 60 Prozent in die Grundeinkommenskasse,
- 30 Prozent in die Staatskasse und
- 110 Prozent zurück in die Unternehmenskasse.

Keiner, kein Steueranwalt, kein Staat kann mehr in die Kasse des anderen greifen.

Es wird behauptet: „Schlussfolgerung: Das komplette System ist nicht reformierbar …“

IKS: Das System an sich funktioniert ja nicht schlecht, das sehen wir an den vielen Leistungen die uns angeboten werden, jedoch fehlt den meisten Bürgerinnen und Bürgern das entsprechende Geld dafür. Dies ist nachweislich nur eine Frage der richtigen Verteilung.

Die Folgen eines verschwenderischen Konsums, einer exzessive Lebensweise, darf dabei jedoch nicht unberücksichtigt bleiben. Auch dies müssen die Gesellschaften in den Griff bekommen.

D. h., sie werden ihre Technologien der Energiegewandlung und -nutzung, auf die Energiemehrwegtechnologie umstellen müssen; damit die Menschen in den Gesellschaften auch in Zukunft auf nichts was ihnen lieb geworden ist verzichten müssen.

Eckhard Bock/IKS Hessen
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10.12.2008 10:08 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Die Ideen- & Konzept-Schmiede Hessen,

wünscht allen Leserinnen und Lesern, allen politischen Mitstreitern, dem/n Betreiber/n des „PsgD-Forum“, ein frohes, besinnliches, Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

IKS Hessen auch im neuen Jahr: Mit neuen Ideen, für eine neue Politik.


Mit lieben Grüßen

Eckhard Bock/IKS Hessen

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23.12.2008 09:31 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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