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Die 60/ 30/10-Regel (Verteilungsformel)

Vorab:

Kommunismus bezeichnet eine klassenlose Gesellschaft, im Kommunismus befinden sich die Produktionsmittel im Eigentum des Staates, die Produktion von Waren und Gütern wird geplant und der Preis wird festgelegt; die erwirtschafteten Leistungen sind allen Menschen gleichermaßen zugänglich.

Unter Kapitalismus wird eine Wirtschaftsordnung verstanden, wo sich die Produktionsmittel in Privateigentum befinden, die Produktion von Waren und Gütern und dessen Preis wird durch Nachfrage am Markt bestimmt; die erwirtschafteten Leistungen stehen dem Menschen nach einem genau definierten Leistungssystem zu.

Grundsätzliches: Grund und Boden, Wasser, Luft und Sonne, ebenso alle fossilen und nachwachsenden Rohstoffe und Energieträger, ebenso wir Menschen - was nicht immer selbstverständlich ist, dürfen und können niemanden gehören. Denn dies sind für ein Leben in Freiheit und Würde lebensnotwendige Dinge.

Es hat sich herausgestellt, wenn man diese, für uns Menschen lebensnotwendigen Dinge, in privates Eigentum gibt, ohne genau definierte Regeln für den Umgang mit diesen Dingen einzufordern, werden die Gesellschaften immer tiefer in die Abhängigkeit geführt. Eine Abhängigkeit, die die Eigner schamlos und gnadenlos ausnutzen. Bestimmte Institutionen und elitäre Gruppen von Personen bekommen dadurch immer mehr die Kontrolle über die materiellen Werte. Werte, mit denen sie immer mehr Macht auf uns Bürger ausüben können. Wenn die Gesellschaften nicht genau dem Diktat ihrer Politik folgen, erschwert oder versagt man den Bürgerinnen und Bürgern den Zugriff auf diese existentiellen Dinge des Lebens, mittels steigender Preise und/oder real sinkender Einkommen.

Aktuelle Beispiele:

• Privatisierung der Energiewirtschaft,
• Privatisierung der Wasserwirtschaft,
• Privatisierung der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur,
• Privatisierung öffentlicher Gebäude und Anlagen,
• stetiger Abbau der freien sozialen Marktwirtschaft durch Konzentrierung,
• vorenthalten von Mindestlöhnen und sinnvoller Beschäftigung,
• Verkauf unserer Einkommen an Zeitarbeitsfirmen - Lohndumping,
• Verschleuderung unseres privat Eigentums durch die Hartz 4-Gesetze,
• Arbeitszwang für Hungerlöhne – aktuell: Haushaltshilfegesetz in 2008, dies könnte bis zu 500.000 neue Beschäftigungen schaffen, jedoch, ohne wirklich davon leben zu können.


Damit dies auch alles seine Rechtsgültigkeit bekommt, werden mit gekauften und manipulierten Politikern die entsprechenden Gesetze dafür gemacht. Gesetzte, die den Bürgerinnen und Bürgern keinen Spielraum mehr lassen, aus dieser ausbeuterischen Zwickmühle herauszukommen. Die Bürgerinnen und Bürger unterliegen immer mehr dem Diktat von skrupellosen Institutionen und Personen und müssen immer mehr über sich ergehen lassen. Dies bedeutet nichts anderes als: moderner Feudalismus im 21. Jahrhundert.

Mit Kapitalismus und freier sozialer Marktwirtschaft, hat das schon lange nichts mehr zu tun?

Fakt ist jedoch: Dinge, die sich in privater Hand befinden, werden besser gepflegt, geführt und weiterentwickelt, als wenn sie Allen, somit keinem wirklich gehören.

Das Ziel muss sein: Neue Wege zu finden, die das Positive aller Lebensformen vereint und das Negative auf ein Minimum reduziert.

Wäre die 60/30/10 Verteilungsformel dazu in der Lage?
• 60 % Grundeinkommen
• 30 % Staatshaushalt
• 10 % Unternehmergewinn

gemessen an was? Erklärung folgt!

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS Hessen


Hilf mit: An jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Politik. Erkläre dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!

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Die große Lüge

Den Bürgerinnen und Bürgern, ihnen wird über die Medien tagtäglich berichtet:

• dass ihre Einkommen auf Grund der vielen armen Menschen extrem belastet werden.

• das die Preise ständig steigen hätte die Ursache: das die Einkommensschwachen immer höhere Einkommen fordern.

Dies ist, nachweislich, aus ethischer, wirtschaftlicher und mathematischer Sicht eine Lüge, eine methodische Irreführung der Menschen!

Fakt ist: Einkommen werden durch den stetig steigenden Zins- und Zinseszinsanteil, die grundsätzlich in den Preisen eingerechnet sind, immer mehr belastet - zum Vorteil Weniger. Zins und Zinseszins, die auf einer fehlerhaften Geldpolitik basieren, drohen die gesamte Volkswirtschaft zu erdrücken. Eine Geldpolitik, deren Regeln es erlauben, dass sich in regelmäßigen Zeitabschnitten Vermögenswerte immer wieder von „unten nach oben“ bewegen.

In Wirklichkeit zahlen nicht die „Reichen“ und Einkommensstarken an die Einkommensschwachen, in Wirklichkeit ist es umgekehrt, die ärmsten der Gesellschaft zahlen stets an die Einkommensstarken und Vermögenden. Dies ist mathematisch nachweisbar, und im Wertegang der Besitzurkunden von Vermögenswerten nachzulesen.

Warum können sich die Einkommensschwache keine nachhaltigen Vermögenswerte schaffen? Viele werden trotz Arbeit immer ärmer. Auf der anderen Seite werden die Einkommensstarken immer vermögender, dies ist doch paradox, wo doch laut Politik und Medien die Einkommensstarken stets Gelder zu den Einkommensschwachen transferieren müssen. Oder meint man damit, dass die Einkommensstarken den Einkommensschwachen ihre Grundversorgung subventionieren? Dies würde dann aber bedeuten, das Grund und Boden, Wasser, Luft und Sonne, ebenso alle fossilen und nachwachsenden Rohstoffe und Energieträger, d. h., alle lebensnotwendigen Dinge, explizit den Reichen und Einkommensstarken vorbestimmt sind.

Nein, diese Dinge gehören allen Menschen! Wer Nutzen aus diesen Dingen schöpft, der muss auch dafür Sorgetragen, dass allen Menschen dieser Nutzen zugänglich gemacht wird. Ist dies heute so? Besitzen alle Menschen einen Anspruch auf die Wertschöpfungen die durch Nutzung dieser elementaren Dinge entstehen?

Um eine Teilhabe am Nutzen dieser Dinge zu bekommen, benötigen die Menschen heute Geld. Ohne Geld keine Teilhabe! Nur mit Geld wird ihnen die Nutzung gestattet. D. h., Geld bestimmt heute unser Leben, somit muss jedem Menschen der Zugang zu Geld - Anspruch auf ein Grundeinkommen gewährt werden.

Dadurch, dass Grund und Boden, Wasser, Luft und Sonne, ebenso alle fossilen und nachwachsenden Rohstoffe und Energieträger von ihren angeblichen Besitzern immer mehr dafür gebraucht werden ihre Betriebe zu automatisieren, bekommen immer weniger Menschen die Möglichkeit ihr notwendiges Geld zu verdienen. Da jedoch allen Menschen diese elementaren Dinge gehören, muss die Wertschöpfung - der Gebrauch dieser Dinge, allen zu Gute kommen, d. h., jedem muss ein gewisser Anteil vom Ganzen garantiert sein. Durch das Grundsicherungsgesetz Hartz lV, glaubt man dies jedem garantiert zu haben. Ist dies auch wirklich so?

Nein, dies ist nicht so!

Eine geschickt ausgeklügelte Geldpolitik macht es möglich, dass in Wahrheit die Einkommensschwachen der Gesellschaft - durch Verzicht auf ihren Anspruch - den Reichen und Gutverdienern ihre großzügigen Einkünfte und Vermögen finanzieren.

Nachweis: Es spielt überhaupt keine Rolle was jemand Brutto verdient, was zählt sind die Nettoeinkommen, das Geld, was jeder wirklich zur freien Verfügung hat. Denn auch alle Abgaben und Steuern finden sich stets in den Preisen wieder.

Beispiel: Monatliches Gesamteinkommen einer fünfköpfigen Familie 2400 € netto

- 800 € Miet- und Mietnebenkosten
- 350 € notwendige Fahrzeugkosten um an die Arbeit zu kommen
1350 € notwendige Haushaltskosten - pro Kopf frei Verfügbar 270 €
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2400 € Gesamt

Mit den 2400 €, was die Familie für ihren Lebensunterhalt ausgeben muss, zahlt sie 30 % Zins und Zinseszins für die Verschuldung der gesamten Volkswirtschaft. Denn Zins und Zinseszins sind stets in den Preisen eingerechnet. Somit zahlt diese Familie mit 800 € im Monat die Zinsen anderer, das sind 96000 € im Jahr und 48.000 € in 5 Jahren.

Jetzt könnte man ja behaupten, diese Zinsen müssen alle zahlen und wer mehr ausgibt zahlt auch mehr, somit ist es wieder gerecht. Falsch!

Beispiel: Monatliches Gesamteinkommen eines Gutverdienenten Ehepaares 10.000 € netto im Monat

2000 € Miet- Mitnebenkosten
1000 € Fahrzeugkosten
3750 € notwendige Haushaltskosten - pro Kopf frei Verfügbar 1875 €
-----------------------------------------------
6750 € Gesamt

diese Familie zahlt auch 30 % Zins- und Zinseszins, das sind 2061 € im Monat, 24.732 € im Jahr und 123.660 € in 5 Jahren. Also bedeuten mehr als die fünfköpfige Familie zahlt.

Aber, diese Familie hat 10.000 € Einkommen, mehr als sie zum Leben benötigt.

10.000 € Einkommen
- 6750 € monatliche Kosten
------------------------------------------------
3250 € steht dem Ehepaar monatlich für eine Kapitalanlage zur Verfügung.

Zinseneinkünfte aus Kapitaleinlagen 6 % Zinsen, dies wären Zinseinkünfte im:

1. Jahr 4.541,01 €
2. Jahr 8.317,11 €
3. Jahr 14.731,53 €
4. Jahr 23.947.03 €
5. Jahr 36.136,33 €

Nach dem 4. Jahr zahlt das Gutverdienende Ehepaar quasi nichts mehr von seinem Nettoverdienst an die volkswirtschaftlichen Verpflichtungen - somit an die Gemeinschaft.

Im Gegenteil, nach dem 5. Jahr bekommt das Gutverdienente Ehepaar von den Geringverdienern ihre Zinsen und Zinseszinsen bezahlt.

Die Geringverdiener zahlen somit an die Einkommensstarken und vermehren deren Kapitalvermögen unaufhaltsam, es wächst und wächst - expotential. Wobei die Einkommensschwachen Bürgerinnen und Bürger nie in den Genuss kommen können, reale Zinseinkünfte zu bekommen damit sich ein Vermögen bilden kann. Ihr gesamtes Geld geht für die Grundversorgung drauf, wo bei Ihnen jedes Mal das Geld für Zins und Zinseszins beim Einkaufen - für die Einkommensstarken - aus der Tasche gezogen wird.

Mit der 60 / 30 / 10 Regel hätte dieses ein Ende!

Eckhard Bock / IKS Hessen

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IKS Hessen schreibt:

„Nach dem 4. Jahr zahlt das Gutverdienende Ehepaar quasi nichts mehr von seinem Nettoverdienst an die volkswirtschaftlichen Verpflichtungen - somit an die Gemeinschaft.“

“Im Gegenteil, nach dem 5. Jahr bekommt das Gutverdienente Ehepaar von den Geringverdienern ihre Zinsen und Zinseszinsen bezahlt.“

Richtig ist:

Nach dem 8. Jahr zahlt das Gutverdienende Ehepaar quasi nichts mehr von seinem Nettoverdienst an die volkswirtschaftlichen Verpflichtungen - somit an die Gemeinschaft.

Im Gegenteil, nach dem 8. Jahr bekommt das Gutverdienente Ehepaar von den Geringverdienern Zinsen und Zinseszinsen gezahlt.

Eckhard Bock / IKS Hessen

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Liebe politischen Mitstreiter,

ich/wir gehen die Dinge zwar Ideologisch an, sind jedoch keine Ideologen die sich auf ein bestimmtes bekanntes Gesellschaftsmodell festlegen. Wir gehen die Sache nach Ethik und mit Ratio an.

Die Aussagen von Gesell und aktuell Prof. Götz Werner, kommen unseren Überlegungen schon sehr nahe.

Die IKS bekommt jeden Tag bis zu 50 Anfragen herein. Wer konstruktiv nachfragt oder kritisiert, wird auch immer eine Antwort bekommen.

Die IKS plant Plakate und Traktate - Aufklärung und Konzepte in den Metropolen zu veröffentlichen, hätte jemand Interesse dabei mitzuhelfen?

Eckhard Bock / IKS Hessen

Wenn nicht aktiv dann passiv, helft mit: An jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Politik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!

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Teil 1: Die 60/ 30/10 Regel (Verteilungsformel)

Im Kapitalismus werden die erbrachten Leistungen nach einem genau definierten Leistungsprinzip - mittels Geld - verteilt. Geld was…

1. …aus selbstständigen und unternehmerischen Gewinnen am freien Markt erzielt wird.
2. …in Form von Lohn oder Gehalt nach einer tariflich festgelegten Methode ausgezahlt wird.
3. …in Form von Pensionen oder Renten - nach einem bestimmten Altersruhesystem ausgezahlt wird.
4. …Einkommenslosen oder Einkommensschwachen entsprechend nach den Hartz IV- Gesetzen ausgezahlt wird.
5. …sich aus Kapitalvermögen bildet.
6. …aus Korruption und Schwarzarbeit erzielt wird.
7. …was mit Lobbyarbeit verdient wird.

Zu den hier von Punkt 1 – 7 aufgeführten Einkommen, müssen immer parallel entsprechende Leistungen erbracht worden sein. Der Ursprung, die Quelle unseres Geldes, liegt in den Unternehmen, und dort müssen sie letztendlich auch wieder ankommen, damit sich der Geldkreislauf schließt und das Geld wieder von neuem verteilt werden kann.

Naturgemäß, möchte jeder einen entsprechenden Anteil vom Erwirtschafteten abhaben. Da jedoch immer öfters Maschinen die Arbeit für unsere Grundbedürfnisse übernehmen, und wir Menschen uns mit allen möglichen anderen Dingen beschäftigen können, ist es sehr schwer geworden, eine gerechte und ökonomische Verteilung zu realisieren.

Eines sollte außer Frage stehen: Einkommen - Einkommensunterschiede dürfen nicht zur Machtausübung missbraucht werden können.

Welche Leistungen für die Volksgemeinschaften wirklich Sinn machen und welche Einkommen daraus erwirtschaftet werden, darf nicht mehr von denen bestimmt werden, die Macht ausüben, sondern dies muss eine mathematische Formel, die explizit auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Ethik eingeht, leisten:

Die 60 / 30 / 10 Verteilungsformel.

Die 60 / 30 / 10 Verteilungsformel würde den ständigen Kampf um die besten Einkommenszuwächse und um die größten Renditen bei den Unternehmen ersetzen.

Mit der 60/30/10 Regel wäre eine aus ethischer, ökologischer und auch wirtschaftlicher Sicht sinnvolle Grundsatzverteilung - aller erbrachten Leistungen - für immer geregelt.


100 % entsprechen allen erbrachten Leistungen (BIP) - inklusiv aller Gewinne aus Kapitalvermögen.

Das gesamt Erwirtschaftete (BIP) wird wie folgt prozentdual aufgeteilt:

60 % fließen in die Finanzierung des Grundeinkommens für alle:

• 0 – 5 Jahre............... 400 € - Kindergeld
• 5 – 18 Jahre.. 500 – 1100 € - Schulgeld
• mit 18 bis zum Tode 1400 € - Grundeinkommen

Damit bleibt die Partizipation am gesellschaftlichen Leben für jeden Bürger nachhaltig gewährleistet.

30 % fließen in die Staatkasse, für seine hoheitlichen Aufgaben. Dadurch, dass jeder ein Grundeinkommen bezieht, ist der Staat von sämtlichen Sozialleistungen befreit. Der finanzielle Aktionsradius des Staates beschränkt sich dann auf maximal 30% vom Ganzen.

10 % bleiben direkt in den Unternehmen - als garantierte Gewinnmarge, an jeder Leistung die im freien Markt verkauft wurde.

Dadurch, dass jeder ein Grundeinkommen bezieht, werden alle Unternehmen bis in Höhe des Grundeinkommens - 1400 € im Monat - von sämtlichen Personalkosten, und dem daraus resultierenden Bürokratieaufwand, entlastet.
Löhne und Gehälter die über dem Grundeinkommen an die Arbeitnehmer gezahlt werden, müssen die Unternehmen von der 10 % Gewinnmarge zahlen.

Bis auf eine Einkommensabgabe 5 – 50 %, die ab einem bestimmten Höchsteinkommen gezahlt werden muss - diese Abgabe fließt zu 100 % in den Gesundheitserhaltungsfonds - zahlt das Unternehmen keine Steuern mehr. Alle weiteren Steuern werden abgeschafft!

Der unternehmensinterne finanzielle Aktionsradius beschränkt sich dann - in allen Unternehmen ob groß oder klein - auf die 10%ige Gewinnmarge, die alle Unternehmen an ihren verkauften Leistungen am freien Markt garantiert werden.

Da wir Bürger unsere Einkommen und der Staat seinen Anteil letztendlich wieder in Leistungen eintauschen, kommen alle Kapitalien wieder zur Quelle - zu den Unternehmen zurück. Mit diesen Geldern werden dann wieder neue Leistungen erstellt und der Kreislauf kann von neuem beginnen. Es entsteht ein freier, auf Ökonomie, Ökologie und Ethik basierender Handelsverkehr, mit von jedermann nachvollziehbarem stabilem Geldkreislauf.

Wenn nach Einführung des Bürgergeldes alle Produkte und Dienstleistungen denselben prozentualen Kosten:

1. eines Bürgergeldes(Grundeinkommen)....... von 60 %
2. einer Steuerabgabe................................... von 30 %
3. und eines sicheren Unternehmensgewinns von 10 %

unterliegen, dann kann der Preis eines Produktes oder einer Dienstleistung nur noch von:

• der Menge und Art der benötigten Rohstoffe,
• dem Energieaufwand,
• der Produktivität und dem "Know-how" eines Unternehmens

abhängig sein.

D. h.: Je weniger Material (Rohstoff) und Energie für die Herstellung eines Produkts oder Dienstleistung benötigt werden, desto geringer der Preis.
Die "Vorortproduktion", kurze Wege, keine Verlagerung von ganzen Betrieben oder Betriebsteilen ins Ausland (macht keinen Sinn mehr). Keine verlängerte Werkbank, kein "OUTSOURCING" kann den Preis mehr beeinflussen.

Somit sind die verbliebenen Faktoren für die Preisgestaltung eines Produkts oder einer Dienstleistung, global gesehen, das Einsparen von Rohstoffen und die Verringerung des Energieaufwands.

Weitere Faktoren die dann noch den Preis bestimmen können:

• Alles braucht seine Zeit (es gibt in jeder Periode eine Wachstumsgrenze).
• Es gibt nachwachsende Rohstoffe, alle nicht nachwachsenden Rohstoffe sind begrenzt vorhanden.
• Jeder Rohstoff ist in verschiedenen Mengen vorhanden.
• Jeder Rohstoff unterliegt einer anderen Begehrlichkeit.
• Der Aufwand für den Abbau eines Rohstoffs ist verschieden hoch.
• Der Zeit- und Materialaufwand für die Herstellung eines Produkts ist unterschiedlich.
• Jede erbrachte Leistung unterliegt einem Verfallsprozess.

Teil 2 der Erklärung zur 60/ 30/10 Regel (Verteilungsformel) folgt!

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS Hessen

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14.11.2007 18:38 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Teil 2 der 60 / 30 / 10 Regel (Verteilungsformel)

Mit der 60 / 30 / 10 Regel, finden die Geldflüsse des Wirtschaftens dauerhaft in jeweils 3 getrennten Kassen statt.

1. die Unternehmenskassen
2. die Staatskassen
3. die Grundeinkommenskasse

jeder Bereich hat seinen autarken Geldkreislauf.

Der erste Wirtschaftskreislauf stellt die erforderlichen Waren, Güter und Dienstleistungen her. Dies geschieht mit Hilfe von Arbeitnehmern und Maschinen. Die Kosten für jeden Arbeitnehmer bleiben bis in Höhe des Grundeinkommens 1.400 € in den Unternehmen kostenneutral.

Entstehung des Grundpreises eines Produkts

In der Wertschöpfungskette bis zum fertigen Produkt, d. h., von der Förderung der Rohstoffe bis zur verkaufsfertigen Ware, müssen die verschiedensten Materialien aus den verschiedensten Rohstoffen, mit unterschiedlicher Menge und Art von Energieträgern, hergestellt werden. Am Ende der Wertschöpfungskette entsteht ein Verkaufsfertiges Produkt mit einem Preis, der dem Gesamtkostenaufwand exklusiv aller Personalkosten entspricht.

Dieses Produkt wir dann mit folgenden Aufschlägen am Markt angeboten und verkauft.

1. Beispiel: Verkauf eines Mittelklassewagens,

10.000 € Gesamtkostenaufwand exklusiv aller Personalkosten.
+1.000 € Gewinnmarge 10 % für die Unternehmen in der Wertschöpfungskette
=11.000 € Verkaufspreis netto

Mit 11.000 € wird das Auto netto am freien Markt angeboten

11.000 € Verkaufspreis netto
+3.000 € Aufschlag 30 % für die Staatskassen
+6.000 € Aufschlag 60 % für das Grundeinkommen
=20.000 € Verkaufspreis brutto

Das Auto kostet letztendlich 20.000 €, davon bleiben pro verkauften Auto:

10.000 € für den Gesamtmaterialaufwand in den Unternehmen, damit es stets in der Lage bleibt, ein neues Auto zu bauen.
1.000 € bleiben als Gewinn, damit der Unternehmer sich und seine Mitarbeiter, über dem Grundeinkommen hinaus, leistungsgerecht bezahlen und sein Betrieb auf dem neusten Stand halten kann.
3000 € bekommt der Staat, damit er seine hoheitlichen Aufgaben erfüllen kann.
6000 € bekommen die Bürgerinnen und Bürger als Grundeinkommen, damit auch jeder am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

2. Beispiel: Ein Handwerkmeister, verheiratet 2 Kinder, der sich selbstständig machen möchte.

Die Familie erhält ein Grundeinkommen pro Monat netto:

2.800 € Erwachsene a 1.400 €
+ 650 € Kind 9 Jahre 3. Klasse
+ 400 € Kind 4 Jahre Vorschule
=3.850 € Gesamthaushaltseinkommen

davon kreditierbar 800 € im Monat

Existenzgründerdarlehn von der Europäischenzentralbank EZB 48.000 €, Laufzeit 60 Monate.

Umsatzprognose: Laufzeit 60 Monate, im Ø pro Monat:

7.000 € Gesamtkostenaufwand im Unternehmen für erbrachte Leistungen
+ 700 € Unternehmergewinnaufschlag 10 %
+ 2.100 € Staatsanteilaufschlag 30 %
+ 4.200 € Grundeinkommensanteilaufschlag 60 %
=14.000 € Ø Umsatz brutto im Monat


4.200 € Grundeinkommen erwirtschaftet
- 3.850 € Grundeinkommen erhalten
=350 € Grundeinkommen für die Gemeinschaft erwirtschaftet.

3.850 € Familiengrundeinkommen
+ 700 € Unternehmensgewinn
- 800 € Tilgungsrate an EZB
=3.750 € aktuelles Haushaltseinkommen

So könnte man in allen Bereichen der Wirtschaft Beispiele bringen, wo sich die 60 / 30 / 10 Verteilungsformel auf das Wirtschaften positiv auswirken würde.

Teil 3 der Erklärung zur 60/ 30/10 Regel (Verteilungsformel) folgt!


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60 / 30 / 10 Regel

Es wird behauptet: „die Unternehmer werden ihnen Zwecks Gewinnmaximierung Scharenweise davonlaufen.“

IKS: Gewinnmaximierung lässt in einer freien Marktwirtschaft nur mit kaufkräftigen Bürgern realisieren.
Des weiteren: Alle Steuern werden abgeschafft, fast die gesamte Bürokratie entfällt, der Unternehmer kann sich voll auf seine wirklichen Arbeiten konzentrieren, 10 % Gewinnmarge, d. h., 10 % Reingewinn an jedem Produkt, das am Markt verkauft wurde, würde die Gewinnmöglichkeiten, bei den meisten Unternehmen, extrem vergrößern nicht reduzieren.

Es wird behauptet: „Nicht nur die großen sondern auch die kleinen, denn so mancher Handwerksmeister, der mit zwei Gesellen rumkroßt setzt zwar mehr um, verdient aber nicht mehr. Der schickt die Jungens nach Hause und macht alleine weiter.“

IKS: Warum? Je mehr Gesellen der Handwerksmeister beschäftigt, desto mehr Produkte kann er am Markt verkaufen - mit fester Gewinnmarge, so kann er doch auch mehr verdienen, ohne dem Gehaltsrisiko der Gesellen ausgeliefert zu sein. Denn die bekommen ja ihr Geld über das Grundeinkommen. Und wenn der Betrieb so gut floriert, kann er seinen Gesellen über dem Grundeinkommen hinaus auch mehr zahlen.

Es wird behauptet: „Diese ganzen Umverteilereien sind letzten Endes unfruchtbar,"

IKS: Und nicht nur das! Heute wird doch mit einem hohen Bürokratischenverwaltungsaufwand überall Geld eingesammelt, irgendwo in der Welt wieder dem Wirtschaftskreislauf - mit Zins und Zinseszins belastet - zurückgeführt. Diese Vorgehensweise ist für eine Gemeinschaft ruinös, völlig unökonomisch und gegen die unmittelbaren Leistungserbringer gerichtet!

Das Geld der Gemeinschaft muss direkt in eigenem Wirtschaftskreislauf verbleiben, es darf keine Umwege machen und dann mit Zins und Zinseszins belastet dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt werden. Da stimme ich voll zu!

Es darf aber auch nicht sein, dass man unsere hochwertigen Exportwaren mit billigen Importwaren bezahlt. Dies ruiniert die heimischen Firmen am Binnenmarkt.

Es wird behauptet: „Wenn ich als Schreiner meine beiden Gesellen mit 60 % ziehen lassen soll..“

IKS: Die 60 % zahlen nicht sie den Gesellen, sondern, die zahlt der Auftrageber, der, der die Rechnung bezahlt. Und zwar nicht an ihre Gesellen direkt, sondern in die Grundeinkommenskasse. D. h., der Käufer zahlt den Grundpreis der Ware, plus:

• 10 % des Grundpreises gehört ihnen als Unternehmer
• 30 % des Grundpreises gehören dem Gemeinwesen
• 60 % des Grundpreises gehören der Gemeinschaft und dient als Grundeinkommen, das nicht nur ihre Gesellen bekommen, sondern auch sie und ihre Familie bekommen ein Grundeinkommen.

Es wird behauptet: „Ich nehme dann ihr BGE und geh schwarz arbeiten.“

IKS: Ein Grundeinkommen gibt es nicht ohne eine Leistung erbracht zu haben! Damit wird der Schwarzarbeit der Boden entzogen, Schwarzarbeit macht dann keinen Sinn mehr.

MFG

Eckhard Bock / IKS Hessen

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28.11.2007 17:02 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Woher kommt die Widersprüchlichkeit?

"Es wird behauptet: „Ich nehme dann ihr BGE und geh schwarz arbeiten.“
"IKS: Ein Grundeinkommen gibt es nicht ohne eine Leistung erbracht zu haben!"

„Ich nehme dann ihr BGE und geh schwarz arbeiten.“, diese Behauptung wurde von einem Kritiker geschrieben.

Leider ist es so, wenn heute jemand die Worte: Bürgergeld bzw. Grundeinkommen in den Mund nimmt, wird immer gleich angenommen, man spricht von dem - bedingungslosen Grundeinkommen - postuliert von Prof. Götz Werner dm.

Wir die IKS sind zwar auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen BGE, jedoch sollte dies erst der zweite Schritt sein. Warum? Die Bürgerinnen und Bürger müssen erst einmal wahrnehmen, welche Verantwortung sie mit einem bedingungslosen Grundeinkommen übernehmen. Denn wenn ich das richtig verstanden habe, soll ein bedingungsloses Grundeinkommen ja auch zu mehr Beschäftigung führen.

Es wird behauptet: „ich habe nicht den geringsten Eindruck einer Verdammung zum Erfolg. weder wirtschafts und schon gar nicht sozialpolitisch. damit haben unsere amtierenden politisch Verantworlichen "Akteure" 'fast überhaupt nichts am Hut…“

IKS: In einer Demokratie müssen die Akteure schon aufpassen, dass die Gesellschaft zufrieden ist, ansonsten wird man ganz schnell abgewählt, jedoch nur dann, wenn wirklich eine klare und nachvollziehbare Alternative angeboten wird.

Es wird behauptet: „eine 'liberalisierte Wirtschaft, ob mehr oder weniger erfolgreich, reflektiert sich so oder so nicht auf die Gesellschaft/Bürger und bereichert ein paar Wenige etwas mehr oder weniger heftig.“

IKS: Dies geht nur solange gut, bis sich die Verlierer einer Gesellschaft in einer Partei wieder finden, dessen Programm nach den Grundlagen der Mathematik, der Wirtschaftslehre und Ethik geschrieben wurde, ein Programm, das ein Masterplan enthält, der auch existent nach geltenden Recht umsetzbar ist, der Öffentlichkeit vorstellt, und dieses dann als wirkliche Alternative zur Wahl präsentiert.

Es wird behauptet: „die folgen der Liberalisierung des Sozialwesens sind so weit fortgeschritten, dass es schon zu einer bedrückenden Veralltaeglichung gekommen ist. an diesem, was man unter anderem Kapitalismus nennt, gibt es nichts zu feilen. Schon gar nicht nur national.“

IKS: Das sehen wir anders, und werden dies mit unserem Programm – Konzepten - auch beweisen.

Es wird behauptet: „Wenn ich auch zu den anderen Absätzen Eckhards mehr oder weniger Fragen stellen könnte möchte ich mich eher kurz halten und auf den Letzten kommen: "Ein funktionierendes Gesellschaftssystem sollte von unabhängigen Wissenschaftlern, Sachkundigen entwickelt und ständig auf gesellschaftliche Veränderungen hin überprüft und den Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig periodisch zur Abstimmung vorgelegt werden. Ein Gesellschaftssystem, das auf Logik, Gerechtigkeit und Ethik aufgebaut ist. Politiker bekämen dann die Aufgabe die Umsetzung zu gewährleisten. Bei den Wahlen entscheiden die Bürger dann, welcher Partei sie das größte Vertrauen schenken, die Umsetzung in unserem Sinne zu realisieren."

Es wird behauptet: „vollkommen daneben. die Realisierung' sollte in keinster Weise von Wahlen oder Vertrauen abhängen. die Realisierung muss zuvor in jeglichster Selbstverstaendlichkeit feststehen.

IKS: Irgendjemand muss doch aber das neue Konzept - Programm – legitimieren, wenn nicht wir Bürgerinnen und Bürger, wer sonst?

IKS: Für unsere weiteren Beiträge ist es für mich/uns sehr wichtig zu wissen, warum beschriebene Inhalte oft anders gedeutet werden, als es gemeint ist.

Bitte dies nicht falsch verstehen, mir/uns ist durchaus bewusst, dass jeder die Situation aus seiner persönlich gemachten Lebenserfahrung sieht. Deshalb ist es ja so schwierig, gemeinsame Ziele, und den Weg dort hin, klar und deutlich, anderen Menschen zu vermitteln. Dies stellt sich als sehr schwierig heraus.

Das Aufdecken von Fehlern und konstruktiver Kritik, sind für uns hilfreich und auch sehr erwünscht!

Eckhard Bock / IKS Hessen

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30.11.2007 08:52 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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RE: Neue Wege aus der Armut Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von iks-hessen
Woher kommt die Widersprüchlichkeit?

"Es wird behauptet: „Ich nehme dann ihr BGE und geh schwarz arbeiten.“
"IKS: Ein Grundeinkommen gibt es nicht ohne eine Leistung erbracht zu haben!"

„Ich nehme dann ihr BGE und geh schwarz arbeiten.“, diese Behauptung wurde von einem Kritiker geschrieben.

Leider ist es so, wenn heute jemand die Worte: Bürgergeld bzw. Grundeinkommen in den Mund nimmt, wird immer gleich angenommen, man spricht von dem - bedingungslosen Grundeinkommen - postuliert von Prof. Götz Werner dm.

Wir die IKS sind zwar auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen BGE, jedoch sollte dies erst der zweite Schritt sein. Warum? Die Bürgerinnen und Bürger müssen erst einmal wahrnehmen, welche Verantwortung sie mit einem bedingungslosen Grundeinkommen übernehmen. Denn wenn ich das richtig verstanden habe, soll ein bedingungsloses Grundeinkommen ja auch zu mehr Beschäftigung führen.



Ich würde gerne von Ihnen mal erfahren wie das Umgesetzt werden sollte.
Was hätten die Menschen für Pflichten? Ungefähr so wie jetzt auch mit Hartz 4?

Das BGE wäre ja am Anfang nicht sehr hoch, ca. 700 - 800 Euro. Alleine diese Gegebenheit setz ja voraus das es zum Überleben zwar reicht aber zum leben nicht wirklich. Ich teile nicht die Argumentation wie sie heute schon geführt wird Hartz 4 sei viel zu hoch die Menschen machen sich ein schönes Leben mit meinen Steuergelder die wollen gar nicht arbeiten.

Das BGE sollte in ca. 15- 20 Jahren auf ca. 1500 Euro heutiger Kaufkraft anwachsen, schrittweise. Diese Vorstellung vom Götz Werner teile ich voll und ganz. Warum? Weil in ca. 15 – 20 Jahren wirklich sehr „wenige“ noch gebraucht werden in der Wirtschaft. Es ist ja auch heute schon so, dass es genügend Automatisierungspotenzial vorhanden ist es wird nicht gemacht weil viel Subventioniert wird und weil es kein Mindestlohn gibt. Dadurch ist der Niedriglohnsektor entstanden und natürlich auch verstärkt worden durch Hartz 4.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Makis am 30.11.2007 12:16.

30.11.2007 12:10 Makis ist offline E-Mail an Makis senden Beiträge von Makis suchen Nehmen Sie Makis in Ihre Freundesliste auf
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@Makis:

Makis: „Ich würde gerne von Ihnen mal erfahren wie das Umgesetzt werden sollte."
"Was hätten die Menschen für Pflichten? Ungefähr so wie jetzt auch mit Hartz 4?“

IKS: Mit Einführung der 60/30/10 Regel, sind die Hartz IV Gesetze überflüssig. Die Pflicht des Einzelnen besteht darin, sich am Erhalt und der Erweiterung des gemeinsamen Wohlstandes und der Lebensqualität aktiv zu beteiligen. In welcher Form er dies macht: als Selbstständiger, Angestellter, im öffentlichen Dienst, in der Familie oder in einem Ehrenamt, dies spielt dann keine Rolle mehr, es muss jedoch eine Tätigkeit sein, die in einer Gemeinschaft notwendig und/oder erwünscht ist.

Makis: „Das BGE wäre ja am Anfang nicht sehr hoch, ca. 700 - 800 Euro. Alleine diese Gegebenheit setz ja voraus das es zum Überleben zwar reicht aber zum leben nicht wirklich."

IKS: Das sehen wir auch so!

Makis: „Ich teile nicht die Argumentation wie sie heute schon geführt wird Hartz 4 sei viel zu hoch die Menschen machen sich ein schönes Leben mit meinen Steuergelder die wollen gar nicht arbeiten.“

IKS: Die meisten Menschen würden gern Arbeiten – besonders auch einfache Tätigkeiten ausführen - wenn sie ein entsprechendes Einkommen dafür bekommen würden. Ein Einkommen, von dem man sich und seine Familie ernähren - und am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

Wenn man heute jedoch 40 Std. und länger arbeiten gehen muss, und trotzdem seine Familie nicht richtig ernähren - und trotz und weil der vielen Arbeit das gesellschaftliche Leben nicht mehr richtig genießen kann, darf man sich nicht wundern, wenn viele dann aus Frustration und Verzweiflung heraus, gleich zur Grundsicherung vom Staat greifen. IKS kann diese Menschen verstehen!

Sinnvolle Arbeit ist heute und auch In Zukunft genügend für alle da!

Wer behauptet, es gibt heute und in Zukunft nicht mehr für alle eine sinnvolle Beschäftigung, der ist ein Ignorant oder Lobbyist.

Mit was wir uns in Zukunft beschäftigten und welche Einkommen wir dafür bekommen, wird in weiteren Beiträgen im Detail veranschaulicht.

Sinnvolle Beschäftigung hat mit Geld primär erst einmal nichts zu tun, im Gegenteil, Geld schöpft sich aus Beschäftigung, d. h., mit zunehmender sinnvoller Beschäftigung wachsen bzw. sollten die Geldmengen wachsen.

Geld ist doch, bzw. sollte doch nur das Mittel zum Zweck sein. Es sollte zur Vereinfachung der Umsetzung unserer Interessen dienen und nicht zur Blockade werden.

Geld kann uns nicht versorgen, mit Geld kann keine Vorsorge betrieben werden. Eine Gemeinschaft muss in jeder Periode immer wieder die gewünschten Leistungen von neuen erbringen. Und diese Leistungen werden nicht vom Geld, sondern von den Menschen erbracht. Geld dient hier nur als Mittel zum Zweck.

Fazit: Nicht Geld sichert uns die Zukunft, sondern unser aller gemeinsamer Leistungswille und dieser kann sich nur in einer gebildeten, gesunden und friedlichen Gesellschaft voll entfalten.

Angst vor Altersarmut, Arbeitslosigkeit, sozialen Abstieg, Krankheit, Gesundheitserhalt bräuchte nicht zu sein, die Ursachen die diese Ängste hervorbringen, sind doch nur fiktiv. Fiktiv deshalb, weil den Bürgern ein Gedankengut suggeriert wird, welches sich auf eine Geldpolitik stützt, die nicht auf Vernunft und Logik sondern auf reinen Lobbyismus basiert.

Somit werden hier nur Scheindiskussionen geführt. Die Lösungen, liegen ganz wo anders, auf einer ganz anderen Ebene.

Welchen Wohlstand mit welcher Lebensqualität die Menschen in einem Land erleben, hängt explizit von der Qualität ihrer Produktionsmittel, den Rohstoffen die ein Land besitzt und ebenso von der Bildung und Aus- und Fortbildung, d. h. von der Leistungsfähigkeit seiner Bürger ab.

Deutschland ist zwar ein rohstoffarmes Land, Deutschland verfügt jedoch weltweit mit über die besten und innovativsten Produktionsmittel, und über ein hervorragendes Aus- und Fortbildungssystem, jedoch leider nicht mehr über ein zeitgemäßes Bildungssystem.

Dies erlaubt es uns heute, qualitative hochwerte Waren in alle Welt zu exportieren. Mit den Devisen, die hierdurch erwirtschaftet werden, kaufen wir unser die notwendigen Rohstoffe ein.

Da alles auf dieser Erde einem Zerfallprozess unterliegt, müssen wir uns diese Werte ständig erhalten und verbessern. Erfolgt dies nicht, werden Wohlstand und Lebensqualität schwinden. Die demografischen Faktoren einer Gesellschaft haben im 21. Jahrhundert - dank der Maschinenarbeit - keinen großen Einfluss mehr auf Wohlstand und Lebensqualität. Welcher Mindestwohlstand und welche Lebensqualität in einer Gesellschaft gelten, hängt nur von der Politik und den Regeln des vorherrschenden Systems und hier im Besonderen von der Geldpolitik ab. Hier haben wir zu jeder Zeit die Möglichkeit Veränderungen herbeizuführen.

Was uns in Zukunft den Wohlstand und Lebensqualität mit Sicherheit kosten wird, ist eine nicht auf Vernunft und Einsicht ausgerichtete Energie- und Umweltpolitik.

Eckhard Bock / IKS Hessen

Helft mit: An jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Politik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
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01.12.2007 11:15 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Teil 3 der 60 / 30 / 10 Regel (Verteilungsformel)

Der Grundpreis

Dadurch, dass wir heute global wirtschaften, sind die Basispreise für Rohstoffe überall gleich. Die Basispreise für die Rohstoffe ergeben sich aus:

• der vorhanden Menge,
• der Begehrlichkeit,
• dem Aufwand für den Abbau.

Bei den nachwachsenden Rohstoffen kommen noch die:

• Wachstumszeiten und
• Wachstumsgrenzen

hinzu.

Mit gleichem Basispreis, ist die Marktausgangslage - in jedem Land der Welt - gleich. Werden die Rohstoffe nun in die Wertschöpfungskette geben, kommt ein verkaufsfähiges Produkt heraus. Wenn wir sämtliche Unternehmensgewinne, Staatsabgaben und die menschlichen Arbeitskosten erst einmal neutral halten, dann entspricht der Preis des fertigen Produktes:

• der Menge und Art der benötigten Rohstoffe,
• den Betriebsmittelaufwand,
• dem Energieaufwand,
• der Leistungsfähigkeit - dem Wissen - wie ich mit dem geringsten Aufwand das bestmögliche Produkt - somit Umweltfreundlich - herstellen kann.
• der Nachfrage, alles braucht seine Zeit, es gibt für jede Herstellung in jeder Periode eine Wachstumsgrenze.
• dem Verfallsdatum, denn jede erbrachte Leistung unterliegt einem stetigen Verfallprozess.

Somit ist der Grundpreis eines Produkts, der Preis, der sich aus der benötigten Menge erneuerbare und nicht erneuerbare, d. h. aus nachwachsenden und nicht nachwachsenden Rohstoffen, dem investierten Wissen, aber auch aus Stoffen wie Wasser, Luft und Sonne, ergibt. Also aus Dingen, die allen Menschen gehören, somit sollten diese Dinge allen Menschen zugänglich gemacht werden.

Der Grundpreis eines Produkts, entspricht dann überall, in allen Ländern der Erde, den gleichen Voraussetzungen 100 %.

Da im Grundpreis noch keine Unternehmensgewinne, Staatsabgaben und noch keine menschlichen Arbeitskosten eingerechnet sind, werden diese erst beim Verkauf an den Kunden geschöpft. Rechnung:

100 % Grundpreis
+60 % Grundeinkommen
+30 % Staatsabgabe
+10 % Unternehmergewinn
200 % Verkaufspreis an den Kunden

Die Preise der Import- bzw. Exportwaren, beinhaltet dann stets nur:

100 % Grundpreis
+10 % Unternehmergewinn
110 % Import- bzw. Exportpreis

Die Staatsabgabe und der Arbeitslohn werden erst entsprechend beim Verkauf des Produkts im Importland draufgerechnet. Da Export und Import immer nur ein Warentausch sein kann, wird mit der Importware, die nach uns kommt, natürlich genauso verfahren.

Diese Verfahrensweise, garantiert eine ökonomische und ökologische, globale freie und auch faire Marktwirtschaft. Dies lässt sich auch politisch weltweit pragmatisch leicht umsetzen.

Teil 4 der 60 / 30 / 10 Regel - Verteilungsformel folgt!

Eckhard Bock / IKS Hessen

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04.12.2007 13:10 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Fragen zur 60 / 30 / 10 Regel - Verteilerformel

Es wird gefragt: „Denken sie wirklich, dass die Bosse in den Unternehmen 10 Prozent Gewinn akzeptiert werden?“

IKS: Es kommt immer darauf an, von welchem Ausgangswert und ob es der real verbleibende Gewinn ist. Wenn heute ein Unternehmer an seiner erbrachten Leistung, die er gemeinsam mit seinem Team erbringt - und auch verkauft, netto 10 Prozent realen Gewinn ausweisen kann, gleichzeitig nicht mehr dem Risiko der Personalkosten ausgeliefert ist, werden 90 Prozent und mehr der Unternehmen damit zufrieden sein und gut damit leben können.

Es wird gefragt: „Wie wollen sie bei einem z. B Ölpreis einen Grundpreis sicherstellen? Nach Ihrer Ansicht sind die Grundpreise überall auf der Welt gleich.“
„Die Herstellung des Rohöls halte ich nicht für gleich, wenn das eine in der Arktis gewonnen wird, das andere in Ostfriesland. Schon von den geographischen Gegebenheiten sind da Unterschiede. Das wirkt auf den Ölpreis sicher sich aus.“

IKS: Das trifft nicht nur auf Öl zu, dies betrifft alle Rohstoffe, Bedingungen der Förderung und Herstellung von Rohstoffen werden nie gleich sein können. Rohstoffe gehören der Menschheit insgesamt, somit muss bzw. wird sich ein Durchschnittspreis am Rohstoffmarkt – für alle – etablieren.

Es wird gefragt: "Wie sieht das mit den Dienstleistungen aus, wie sollten die abgerechnet werden? Der Grundpreis ist da frei wählbar?“

IKS: Der Grundpreis einer Dienstleistung wird genauso wie jedes andere Produkt berechnet. Er ergibt sich aus: der vorher investierten Arbeit – der Wissensaufnahme, der Begabung und dem Befähigungsnachweis, plus: Kosten der Betriebsmittel und Energieträger, die ich für die Erbringung meiner Dienstleistung benötige.

Es wird gefragt: "Ja, dass kann alles oder nichts sein. Begabung oder Befähigung sind Einschätzungen Dritter. Was für einen Genial ist, ist für den anderen Müll."
"Beispiel Musik: „Es gibt Menschen, die Techno oder Rap lieben und es für genial halten, für mich ist es einfach störendes Krach.“
„Viele Dinge werden von Menschen völlig unterschiedlich beurteilt.“

IKS: Wir nehmen dieses Beispiel auf, und konstruieren daraus ein Muster!

Die Wertermittlung einer Künstlerischen Leistung, Konzert:

500 Euro Hallenmiete Halle für 1000 Pers.
+ 300 Euro Hallennebenkosten
+3.000 Euro Werbekosten
+1.000 Euro Sonstiges
=4.800 Euro Grundpreis = 100 Prozent

vorab kalkuliert:

+ 480 Euro Gewinn für Künstler 10 Prozent
+1.440 Euro Staatsanteil 30 Prozent
+2.880 Euro Grundeinkommensanteil 60 Prozent
=9.600 Euro kalkulierte Konzertkosten total

erwartete Besucher 800

Kalkulierte Kosten 9.600 Euro / 800 = 12 Euro Eintrittkartenpreis

Es kommen jedoch 1000 Besucher X 12 Euro Eintritt = 12.000 Einnahmen

Tatsächliche Abrechnung:

12.000 Euro Einnahmen
- 4.800 Euro Grundpreis
= 7.200 Euro Gesamtgewinn

Diese Summe teilt sich auf in die Gewinnanteile: 60/30/10

4.320 Euro Grundeinkommensanteil 60
2.160 Euro Staatsanteil 30
720 Euro Gewinnanteil für Künstler 10

Schafft es der Künstler eine Konzerthalle mit 10.000 Besuchern zu füllen, so steigen entsprechend der Einnahmen auch die Gewinnanteile, somit der Wert der künstlerischen Arbeit.

Wenn nun ein großes Rock- oder Techno-Konzert im Fernsehen übertragen wird, wird das der ein oder andere dann mit ganz anderen Gefühlen verfolgen. Und dem Künstler eine ganz andere Wertschätzung entgegen bringen.

MFG

Eckhard Bock / IKS Hessen

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07.12.2007 10:04 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Zur 60/30/10 Regel

Es wird behauptet: "Wenn ein allmächtiger und allwissender Staat, die geniale 60/30/10-Formel umsetzen soll, kann das nur unter einem Terrorsystem realisiert werden."

IKS: Warum kann die Umsetzung nur unter einem Terrorsystem realisiert werden? Könnten Sie mir das näher erklären?

Mit der 60/30/ 10 Regel wären die Geldflüsse viel einfacher zu kontrollieren als dies heute der Fall ist. Sämtliche Einkommen der Bürger - bis in Höhe des Grundeinkommens - wären vollkommen von der Wirtschaft entkoppelt. Die Wirtschaft könnte sich voll auf ihre Aufgaben konzentrieren: Hochwertige, effiziente Leistungen den Bürgerinnen und Bürgern in einem dann wirklich freien - ohne Subventionsgelenkten - Markt anzubieten.

Der Druck von Zinszahlungen, Einkommen, Steuern und Sozialabgaben der heute auf den Preisen immer stärker lastet, wäre dann nicht mehr da. Alle am Markt angebotenen Leistungen – weltweit - hätten dann die gleichen Voraussetzungen.

Die Unternehmen müssten dann lediglich den Basispreis, den Grundpreis ihres Produkts - siehe Grundpreis – bemessen. Mit diesen Grundpreisen ständen sie dann weltweit im Wettbewerb. Mit der Staatsabgabe und der Grundeinkommensabgabe, haben die Unternehmen dann nichts mehr zu tun. Die Liberalisierung der Wirtschaft wäre zu 100 % erfüllt.

Es wird behauptet: „...dann würden Schwarzmarkt und Schwarzarbeit eine ungeahnte Blüte erleben.“

IKS: Mit dieser Verfahrensweise macht Schwarzarbeit keinen Sinn mehr! Warum auch? Jeder kann legal einer Beschäftigung nachgehen, von der er und seine Familie gut leben können. Denn das Grundeinkommen finanziert sich solidarisch!

Zur Schwarzarbeit gehören immer zwei, einer der den Auftrag erteilt und einer der den Auftrag ausführt. Wer trotz sicherem Einkommen, die Grundeinkommens- und Staatsabgabe umgehen will, muss sich klar machen, er stielt jedem einzelnen Bürger damit einen Teil seines Einkommens. Was dies bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Dies wäre gleichzusetzen wie ein Bankraub und sollte dann auch so bestraft werden.

Es wird behauptet: „Das ist doch die selbe Freiheit, die die Betriebe im Sozialismus/Kommunismus der DDR und UDSSR hatten. Was ist denn dabei herausgekommen?“

Klarstellung: In der Theorie des klassischen Sozialismus wird die Auffassung vertreten, dass die Profitinteressen der Kapitaleigner die Produktion im Ergebnis nicht nach dem Bedarf der Gesellschaft ausrichten. Profitinteresse bringe privates Kapital dazu, sich in wenigen Händen zu konzentrieren (siehe dazu die Vermögensverteilung und -entwicklung in Deutschland).

Diese Entwicklung führt zur finanziellen Herrschaft Weniger, deren Macht auch von einer demokratischen Gesellschaft immer weniger kontrolliert werden kann. Daraus wird in der Theorie des klassischen Sozialismus der Schluss gezogen, dass es notwendig sei, die Produktionsmittel mittels Vergesellschaftung oder Verstaatlichung (beispielsweise von Industrieunternehmen) der totalen Verfügungsgewalt den Kapitalisten zu entziehen. Die Verteilung von Gütern soll dann nach Auffassung des klassischen Sozialismus nicht über den Markt, sondern durch staatliche Lenkung erfolgen.

IKS: Und genau dies wird in einer Demokratie geschehen, wenn der heutige Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft nicht neue Regeln bekommen.

Die 60/30/10 Regel ist nicht gegen den Kapitalismus und schon gar nicht gegen die freie Marktwirtschaft gerichtet. Im Gegenteil, die freie Marktwirtschaft kann sich mit der 60/30/10 Regel dann ganz ohne Lenkung freier entfalten. Mit dem Unterschied zu heute, der Staat und auch die Bürger können dann nicht mehr als Spielball benutzt werden!

Es wird behauptet: „Sie setzen die Marktkräfte außer Kraft und damit den sinnvollen Wettbewerb.“

IKS: Welchen Marktanteil ein Produkt bekommt, entscheiden weiterhin: der Preis und die Qualität, somit das Preisleistungsverhältnis. Der Preis wird dann auch weiterhin von den verwendeten Rohstoffen, vom Energieaufwand, explizit von der Produktivität und der verkauften Stückzahl bestimmt. Was hat das mit Sozialismus oder Kommunismus zu tun? Die Produktionsmittel bleiben in Privathand und den Preis eines Produkts bestimmt auch weiterhin der freie Markt.

Es wird behauptet: "Der Wettbewerb ist es, der den Fortschritt sicherstellt und voll zur Entfaltung bringt. So entsteht Wohlstand!"

IKS: Vollkommen richtig! Aber es benötigt auch kaufkräftige Bürgerinnen und Bürger, damit auch ein wirklicher Wettbewerb stattfinden kann, der uns allen Wohlstand bringt.

Es wird behauptet: "Ihre 60/30/10 Regel besagt doch 60% sollen von einer erbrachten Leistung für das Grundeinkommen weg genommen werden, darüber hinaus 30% für den Staat (Staatsquote), macht 90% Abgaben auf eine erbrachte Leistung."

IKS: Sie schreiben hier von wegnehmen, wo wird denn mit der 60/30/10 Regel jemanden etwas weggenommen?

Grundsätzlich: Alle Rohstoffe, somit auch alle Energieträger, Sonne, Wind und Wasser gehören der Menschheit. Wenn diese Dinge von einem Unternehmen in die Wertschöpfungskette geführt werden, und daraus mit den Produktionsmitteln ein Mehrwert entsteht, dann gehört diese Leistung, die zum Mehrwert der Dinge geführt hat, natürlich zu 100 % dem Unternehmen.

Für welchen Grundpreis diese Leistung am Markt angeboten wird, bestimmt ausschließlich das Unternehmen. Mit dem Grundeinkommensaufschlag 60 % und dem Staatsabgabenaufschlag 30 %, hat das Unternehmen nichts mehr zu tun, dies sind ganz verschiedene und von einander getrennte Kassen.

Jedes Unternehmen ist ganz frei in seiner Preisgestaltung, von seiner erbrachten Leistung - vom Verkaufspreis – wird nichts mehr weggenommen, der Verkaufspreis verbleibt zu 100 % im Unternehmen. Im Gegenteil, der Unternehmer erhält genauso wie jeder seine Mitarbeiter ein Grundeinkommen.

Es wird behauptet: „Also unter freier Marktwirtschaft verstehe ich leider etwas anderes.“

IKS: Um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, was verstehen sie unter freier Marktwirtschaft, welche Faktoren gehören ihrer Ansicht nach dazu (bitte Stichpunkte)?

Es wird behauptet: „Was in der Welt geschieht ist aber z. Z. genau das Gegenteil, immer mehr Länder wenden sich gegen Reglementierung und wollen frei sein, was natürlich nicht von heute auf morgen geht. In immer mehr Ländern wächst der Wohlstand der breiten Masse.“

IKS: Ganz ohne Regeln wird es nicht gehen! Die Regeln sollten so aufgestellt sein, dass alle am steigenden Wohlstand mit steigender Lebensqualität partizipieren. Der neu aufkommende Wohlstand weniger in den Schwellenländern, darf allerdings nicht auf Kosten anderer - Gesundheitsverlust durch Umweltzerstörung und Umweltvergiftung - und hier im Besonderen, auf Kosten nachfolgender Generationen gehen.

Es wird behauptet: "Während 1981 noch 53% der Bevölkerung in China unter der Armutsgrenze lebten, sind es heute nur noch 8%! Das bedeutet 500 Millionen Menschen, die unter dem Sozialismus/Kommunismus arm waren, sind dies nicht mehr!"

IKS: Das die Menschen heute nicht mehr hungern müssen, mit den heutigen Wissen und Möglichkeiten, hat ausschließlich mit dem Leistungswillen und Leistungsfähigkeit eines Volkes zu tun. Wenn man den Menschen klare Regeln vorgibt, hat das mit einer politischen Ideologie erst einmal nichts zu tun. Die Menschen brauchen nur klare und verständliche Regeln und entsprechende Freiräume, dann werden sie ihre Leistungskraft immer unter Beweis stellen. Mit der 60/30/10 Regel sind diese Freiräume weltweit - ohne die Voraussetzung einer bestimmten Ideologie - exakt abgesteckt.

Es wird behauptet: „Wir leben doch nicht auf einer Insel! Wir sind Export- und Importweltmeister.“

IKS: Wenn sie mit dieser Aussage darauf anspielen, dass die 60/30/10 Regel nicht weltweit durchzusetzen ist, bzw. nicht greifen wird, muss ich dies verneinen. Die Umsetzung ist relativ einfach: Alle Import- und Exportwaren werden als Basispreis gehandelt und erst im Einfuhrland mit den entsprechenden Aufschlägen - sowie das heute mit der Mehrwertsteuer gehandhabt wird - versehen.

Es wird behauptet: „In diesem Land leben Menschen aus 200 Nationen. Sie entwickeln Gedankengebilde die nur bei einem weltweiten Terrorsystem gelingen können!“

IKS: Warum? Bitte klären sie mich auf!

Es wird behauptet: „Welche Vorstellungen haben Sie eigentlich von der Realität, wenn Sie Schwarzarbeit gleich streng wie Bankraub bestrafen wollen! In diesem Land halten sich mindestens eine Millionen Menschen illegal auf und gehen auch illegalen Tätigkeiten nach!“

IKS: Menschen gehen Tätigkeiten illegal nach, weil der heutige Markt ihnen sonst keine Chance gibt sich ein menschenwürdiges Einkommen zu verdienen. Jeder möchte doch nur am geistigen und materiellen Konsumglück in seinem kurzen Leben teilhaben. Dies ist doch legitim und sollte auch jedem Menschen zustehen. Wenn Menschen, bedingt durch die 60/30/10 Regel, wieder ihre Einkommen in ihrer Heimat verdienen können, werden die heutigen Missstände ein Ende haben.


Es wird behauptet: „Selbst das kann nicht unterbunden werden und wird recht oft sogar geduldet.“

IKS: Wenn ein Damm, der zwar Jahrzehnte gehalten hat, nun aber durch neue klimatische Veränderungen, gebrochen ist, wer das Problem wirklich lösen will, der muss einen neuen Damm - den neuen Bedingungen angepasst - bauen. Wer sich nur darüber Gedanken macht, wie ich die abfließenden Wassermaßen unter Kontrolle bringe, der wird das Problem nie lösen, er wird immer nur an seinen Symptomen herumdoktern.

Lasst uns einen neuen Damm bauen!

Eckhard Bock / IKS Hessen

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Teil 4 der 60/30/10-Regel – Verteilungsformel

Das Grundeinkommen

Grundeinkommen oder auch Bürgergeld genannt, ist ein Mindesteinkommen – bitte nicht mit einem Einheitslohn oder bedingungslosen Grundeinkommen verwechseln – welches jeder Bürgerin und jedem Bürger zustehen soll, wenn sie/er:

einer notwendigen und/oder gewünschten Tätigkeit zum Wohl und für mehr Lebensqualität der Gemeinschaft nachgeht,

das 65. Lebensjahr erreicht hat, und aus dem Arbeitleben ausscheiden möchte.

Dieses Einkommen soll jedem befähigen, fortwährend am materiellen und geistigen Konsumglück teilzunehmen. In dem Umfang, dass die angebotenen Leistungen – hier im Besonderen: Dienstleistungen am Binnenmarkt´– stets ihren Absatz finden können.

Mit der 60/30/10-Verteilungsformel bleibt dies nachhaltig gewährleistet. Warum? Jeder Bürgerin und jedem Bürger steht dann – fest im Grundgesetz verankert – ein prozentualer Grundanteil, ein Grundeinkommen welches sich solidarisch aus allen erbrachten Leistungen finanziert, zu.

• 0 – 5 Jahre … 400 Euro – Kindergeld
• 5 – 18 Jahre … 500 – 1100 Euro – Schulgeld
• mit 18 bis zum Tode 1400 Euro – Grundeinkommen

Begründet wird dieser Anspruch damit:

Unsere Wertschöpfungskette steht auf drei Säulen, die in der Preisgestaltung der Produkte und Dienstleistungen Berücksichtigung finden müssen:

1. die notwendigen Rohstoffe und Energieträger (die allen gehören),

2. die notwendigen Produktionsmittel (Maschinen, die aus Rohstoffen, Energieträgern und von Menschenhand gebaut wurden),

3. Tätigkeiten und Mittel – von der Geburt an: die für die Versorgung und Erziehung des Menschen in der Familie, die für Bildung und Ausbildung, die für einen würdigen Lebensabend

notwendig sind.

Das bedingungslose Grundeinkommen

Niemand kann dazu gezwungen werden, sich fortwährend an der Wertschöpfungskette – für mehr Wohlstand und Lebensqualität aller – zu beteiligen.

Wer sich nicht oder nur zeitweilig nicht beteiligen möchte, bekommt dann während der Zeit, wo er sich nicht an der Wertschöpfung beteiligt, 50 Prozent – somit 700 Euro – des ihm zustehenden Grundeinkommens, bedingungslos ausgezahlt.

Begründet wird dieser Anspruch damit:

Rohstoffe, alle Energieträger: Sonne, Wind und Wasser, sind Dinge die allen Menschen gehören. Werden diese Dinge in die Wertschöpfungskette gegeben, und gelangen dadurch Emissionen und Immissionen in die Umwelt, die sich negativ auf das Leben des einzelnen Menschen auswirken, so sollte konsequenterweise, jedem ein bedingungsloser Grundanteil an diesen Dingen, d. h., ein Anspruch auf ein bedingungsloses Grundeinkommen – von der Geburt bis zum Tode – zustehen.

Grundsätzlich gilt jedoch – wie in Artikel 25 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beschrieben:

" 1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände."

"2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz."

Teil 5 der 60/30/10-Regel – Verteilungsformel folgt.

Eckhard Bock / IKS Hessen

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20.12.2007 11:26 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Zur 60/30/10 Regel - Verteilungsformel

Es wird behauptet: "Weißt du Eckhard, Rechte sind dummerweise aber auch auf der Rückseite immer mit Pflichten verbunden und es wäre unredlich die zu verschweigen."

IKS: Der Mensch wurde doch schon vor Jahrzehnten von seinen Pflichten entbunden!

Heute, im Industrie und Informationszeitalter seinen Pflichten nachkommen heißt: sich in die allgemeine Wertschöpfungskette einbringen. Jedoch werden dort – dank Maschinenarbeit – immer weniger Menschen gebraucht. Dies ist auch gut so!

Millionen Arbeitssuchender Menschen würden gern in anderen Bereichen ihrer Pflicht nachkommen, man lässt sie aber nicht, bzw. man verwehrt ihnen dort die entsprechenden Einkommen.

Immer mehr Menschen wird ein Arbeitsplatz – mit einem entsprechenden Einkommen – versagt. Ein Einkommen, damit die zum Leben notwendigen Dinge wie: Nahrung, Wasser, Energieträger, und ein dem allgemeinen Wohlstand entsprechendes Leben, finanziert werden kann. Dadurch entstehen doch erst die ganzen Missstände, die wir tagtäglich über die Medien immer wirklicher erfahren müssen.

Die Menschen sind doch regelrecht enteignet, die wenigsten besitzen Grund und Boden von dem man sich selbstständig ernähren könnte. Jeder Quadratzentimeter der Erde, alle Rohstoffe und Energieträger, befinden sich doch im Eigentum. Wer trotzdem seinen Pflichten nachkommen möchte, und die Sache selbst in die Hand nimmt, der sieht sich bis ins Detail formulierten, meist lobbyistischen Gesetzen und Vorschriften gegenüber. Der wird nicht nur entmündigt, nein, dies geht oft bis zum Verbot, zur Blockade seiner Pflicht nachgehen zu können. Die letzte Möglichkeit ist meist nur noch die illegale Schwarzarbeit.

Wo kann denn heute noch jemand selbstständig entscheiden wo und wie er seinen Pflichten nachgehen kann? Jeder ist dem System völlig ausgeliefert. Wenn das so ist, darf das System auch niemanden vergessen.

Die 60/30/10 Formel wäre der Garant dafür.

Eckhard Bock / IKS Hessen

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Weihnachtsgrüße Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die IKS Hessen

wünscht den Mitarbeitern des Forums, allen Lesern und politischen Mitstreitern, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Und uns allen, ein gesundes, erfolgreiches und spannendes Jahr 2008.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock
24.12.2007 10:28 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Der Mensch der Forschungsgegenstand aller Missstände!

Es wird behauptet: „Das Grundproblem ist und bleibt der Mensch.“

IKS: Nicht der Mensch selbst und seine Population stellen das Grundproblem dar!
Nein, es ist das immer noch auf Gier, Neid und Misstrauen beruhende Gedankengut, welches sich noch fest in den Köpfen der Menschen befindet. Noch nie war der Mensch so aufgeklärt und wissend wie heute, jedoch konnte er sich bis heute nicht von seinem selbstzerstörerischen Gedankengut befreien.

Mir ist keine lebende Existenz bekannt, die ihren Lebensraum – trotz besseren Wissens – dermaßen nachhaltig zerstört, wie der Mensch dies tut.

Es werden immer noch gigantische Vermögenswerte in Kraftwerke – deren Betrieb in Zukunft in Frage steht –, in Flughäfen und Flugzeuge, in den Straßen- und Brückenbau, in Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, in einen energieverschwenderischen Städtebau investiert. Zusammengefasst: in Technologien, die mit Energieträgern betrieben werden, die langsam, aber sicher zur Neige gehen, die unsere Lebensräume nachhaltig zerstören und uns unseren heutigen Wohlstand und unsere heutige Lebensqualität nicht mehr gewährleisten können. Warum macht man das?

Warum geht man nicht ganz neue Wege?

Wege, die Jahrzehnte vorausschauend sind. Warum tun sich die Gesellschaften dies immer wieder an? Warum bringen sie nicht den Mut auf, sich von dem Alten zu trennen und etwas Neues zu beginnen? Etwas, was ihnen ihren Wohlstand und ihre Lebensqualität – mathematisch nachweisbar – auch in Zukunft sichern kann?

Ist der Mensch nicht in der Lage, aus seiner Vorwelt und Gegenwart zu lernen und in die Zukunft zu schauen?

Brauchen wir einen Generalumbau?

Es wird behauptet: „Rohstoffe in größten Maßstäben für einen schnellen Generalumbau einzusetzen, führt uns – noch schneller an den Abgrund.“

IKS: Unser heutiges System, unser Zusammenleben, beruht darauf, dass wir ständig, tagtäglich Energie, d. h. Rohstoffe wandeln. Bei der Energiewandlung jedoch sollte immer darauf geachtet werden, dass die Energieverluste bei der Wandlung – bis auf die, die von der Natur vorgegebenen sind – so klein wie möglich gehalten werden (bitte nicht mit den Wirkungsgraden heutiger Maschinen vergleichen).

Somit steht einem Generalumbau unserer Technologien aus ökonomischer und auch aus ökologischer Sicht nichts im Wege.

Die Verbrennung fossiler Energieträger wäre zwar ein Manko, jedoch würde die Nutzung den Generalumbau um Jahrzehnte beschleunigen. Zum Ende hin könnte das freigesetzte CO2 wieder in der Flora, die auf den heutigen determinierten Flächen, die dann der Natur wieder zurückgeführt werden könnten, gebunden werden.

Dies würde eine noch nie dagewesene positive Beschäftigungsepoche mit ständig steigendem Wohlstand und auch Lebensqualität für alle Menschen auf dieser Welt mit sich bringen.

Die IKS Hessen wirbt für diesen Schritt in die Zukunft.

Vergleichen Sie, welche Ideen und Konzepte andere Institutionen für die Zukunft anbieten. Beispiel: Der Energielieferant E.ON wirbt zurzeit in den Medien mit geplanten Gezeitenkraftwerken. Diese sind nichts anderes als Gravitationskraftwerke. Leider geht man diesen Schritt nur sehr halbherzig an; im Grunde soll diese Aktion nur einem Zweck dienen: sich als innovativer, umweltfreundlicher Energiekonzern in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eckhard Bock/IKS Hessen

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17.01.2008 09:27 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Was gibt uns Menschen Glücksgefühle und Zufriedenheit?
Was würde die Welt befrieden?

Die Menschen leben heute überwiegend in demokratische Gemeinschaften. Ihre Grundversorgung und Wohlstandsgüter werden überregional, meist schon weltweit, gemeinschaftlich in den entsprechenden Wertschöpfungsketten erzeugt. Dies hat Vorteile, bringt allerdings auch große Missstände und Risiken mit sich. Der Kampf um mehr Wohlstand, um eine Teilhabe am materiellen und geistigen Konsumglück, um Glücksgefühle und Zufriedenheit, ist weltweit voll im Gange.

Der ehemalige Ostblock und die Schwellenländer streben nach einem Lebensziel westlicher Prägung. Mit den heutigen Technologien und den dafür benötigten Rohstoffen und Energieträgern, wird dies jedoch nicht langfristig für alle möglich sein, ohne unseren Planeten vollkommen zu verwüsten. Was dann?

Das Gedankengut vieler Menschen ist da schon viel weiter!

In einem langen Zeitraum des Wohlstands wurde festgestellt, dass materieller Konsum zwar kurzfristig Glücksgefühle hervorbringen kann, aber keine wirkliche Zufriedenheit und nachhaltige Glückgefühle in unserem Leben aufrechterhält.

Was macht uns Menschen glücklich?

Eine britische Studie ermittelte:

• Gesundheit,
• Wohlstand,
• Bildung und eine
• hohe Lebensqualität.

Es wurde auch festgestellt, dass Zufriedenheit – in den materiell geprägten Gesellschaften – auch immer eine Frage des Geldes ist. Gesellschaften mit wachsendem Reichtum sind jedoch nicht unbedingt glücklicher.

Der britische Forscher Adrian White, Sozialpsychologe an der Universität in Leicester, hat eine "Weltkarte des Glücks" gezeichnet.Als Glücksfaktoren definierte White neben Gesundheit, Wohlstand, Bildung und Nationalgefühl, die Schönheit der Landschaft und eine intakte Umwelt. Schließlich stellte er fest, dass die glücklichsten Menschen dort leben, wo es ihnen auch materiell gut geht. Diese Studie macht Schluss mit der Idee, der Kapitalismus stürze die Menschen ins Unglück.

Ob sie glücklich sind mit ihrem Leben, bejahen am ehesten die Menschen in den Ländern, wo:

• ein gutes Gesundheitssystem,
• ein hohes Pro-Kopf-Einkommen,
• ein guter Zugang zur Bildung,
• eine schöne Landschaft mit intakter Natur und Umwelt,

substantiell vorhanden ist. In diesen Ländern sind die Menschen glücklicher als anderswo.

Die britische New Economics Foundation (NEF) hat eine Glücksstudie veröffentlicht, wonach die Bewohner der Länder der G 8 zu den traurigsten Zeitgenossen zählen. Am glücklichsten seien die Dänen. Ihnen folgen die Schweizer und Österreicher, Island, die Bahamas, Finnland und Schweden sowie Bhutan, Brunei und Kanada. Die USA landen dagegen nur auf Platz 23, Deutschland gar auf Platz 35 – womit die Bundesbürger glücklicher dran sind als Briten (41), Franzosen (62). Als glücklichste Menschen machte die Studie die Bewohner der Südsee-Insel Vanuatu aus – Geld spielt hier keine große Rolle.

Doch auch der Züricher Ökonom und Glücksforscher Bruno Frey behauptet, dass der Zusammenhang »arm, aber glücklich« nicht aufgeht. Er glaubt, dass das Wohlbefinden von einem gewissen Lebensstandard abhänge. Immer mehr Geld mache aber auch nicht immer glücklicher. Wichtig sei vielmehr, wie selbst bestimmt ein Leben geführt werden kann. Das wiederum, ist auch immer eine Frage des Geldes.

»Zeit ist Geld« heißt es so schön im Volksmund. Jedoch bedeutet Zeit zu haben, auch immer Lebensqualität.

Somit ist eine gerechte Verteilung von Arbeit und Geld der Schlüssel für Zufriedenheit und Glücksempfindungen.

Eine mathematische Formel, die das Erbringen und das Erhalten von Leistungen in einer Gesellschaft regelt, ist somit der Garant für Zufriedenheit und das Glücksempfinden seiner Bürger.

Kann eine simple Formel eine Gesellschaft so verändern, dass alle Menschen Zufriedenheit und ein anhaltendes Glücksgefühl erleben?

Wer in einer intakten Umwelt und in einer funktionierenden Familie sorgenfrei aufwächst, eine gute, solide Erziehung, Bildung und Ausbildung erfährt, einen von der Gesellschaft gewollten und sicheren Arbeitsplatz (Beschäftigung) mit ausreichend Einkommen besitzt, über freie Zeit, Zeit für Spaß, Freude und Unterhaltung verfügt, wem die Möglichkeit gegeben ist, sein eigenes individuelles Lebensziel zu verwirklichen, einen lebenswerten Lebensabend entgegen sehen kann, seinen Tod nach einem erfüllten Leben würdig erleben darf, der wird ein nachhaltiges Glücksgefühl – von Geburt bis zum Tode – mit sich tragen. Der wird keine Feindseeligkeiten gegenüber anderen Menschen und Kulturen entwickeln können.

In dieser Atmosphäre, bräuchte die Welt nur noch einen Bruchteil an Rüstungsgütern finanzieren. Kriege, Feindseeligkeiten unter den Menschen gehörten dann der Vergangenheit an.

Wird dies immer eine utopische Traumwelt für die Menschheit bleiben?
Wer oder was hindert uns eigentlich daran eine solche Welt zu schaffen? Ein fehlender Impuls, das fehlende Geld?

Schon seit Jahrhunderten wird den Menschen erklärt, dass es eine solche Welt nie geben kann, es werden nie die notwendigen finanziellen Mittel für eine solche Welt vorhanden sein können.

Dies ist ein Gedankengut, welches uns über viele Jahrhunderte fest in die Köpfe implantiert wurde. Entspricht dies heute noch der Realität? Nein! Mit Geld hat dies erst einmal – nachweislich und faktisch – nichts zu tun. Der heutige geistige und technologische Wissensstand wäre in der Lage, in einer relativ überschaubaren Zeit, eine solche Welt zu schaffen.

In den demokratischen Gesellschaften zählt allein nur der Wille, etwas Neues beginnen und umsetzen zu wollen. Dann kann eine aus heutiger Sicht noch als Utopie bezeichnete Traumwelt, die Gegenwart einholen.
Beispiel: Die Energien, die heute noch für:

• Rüstungsgüter und Kriege,
• Feindseeligkeiten unter den Menschen,
• einen für die Menschheit überflüssigen Konsum,

verschwendet werden, würde man diese Energien bündeln, für etwas, was der Menschheit nachhaltig Glücksgefühle, Zufriedenheit und Frieden bringt, für einen politischen und technologischen Generalumbau, wie könnte/würde dann unsere Welt und die Gesellschaften aussehen?

Die IKS Hessen versucht hier entsprechende Impulse in die Gesellschaft zu senden!


Eckhard Bock / IKS Hessen

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21.01.2008 11:18 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Generalumbau der Gesellschaften

Es wird behauptet: „…wenn wir - jeder für sich -, beginnt sich zu verändern, dann leben wir eines Tages in der Welt die wir uns vorstellen.“

IKS: Die meisten Menschen würden ihrem Leben lieber heute als morgen neue positive Impulse geben, dies spiegeln die Studien über Zufriedenheit und Glückgefühle eindeutig wieder. Leider ist es so, dass das gegenwärtige System den Menschen keine großen eigenen Entscheidungen: für ein selbst bestimmtes Leben und für ein humaneres Zusammenleben aller, zulässt. Die Menschen sind, ob selbstständig, angestellt oder alimentiert, in dem heutigen System gefangen. Demzufolge herrscht eine hohe Unzufriedenheit in den Gesellschaften.

Der Mensch sollte wieder sein Leben selbst bestimmter leben können, daher die Forderung nach einer neuen Definition von Arbeit, nach einem solidarisch finanzierten Grundeinkommen für alle; damit die notwendigen und gewünschten Tätigkeiten, die den Menschen wirklich und nachhaltig glücklich machen und ihnen Zufriedenheit bringen, erledigt werden können.

Sollte wirklich das Ziel sein: noch realitätsnahere Videospiele, noch funktionalere Handys, noch größere und luxuriösere Autos, noch größere und schnellere Flugzeuge, noch mehr Fastfood, zusammengefasst: immer mehr - meist unsinnigen - materiellen Konsum zu produzieren?

Nein! Ein immer schnellerer und größerer weltweiter materieller Konsum, mit einem immer größeren werdenden Energieaufwand, führt die Menschen immer weiter in die Abhängigkeit, und wird den Menschen keine nachhaltige Zufriedenheit und keine nachhaltigen Glücksgefühle bringen. Das Gegenteil wird eintreten! Diese Entwicklung wird immer mehr Monokulturen hervorbringen, die den Menschen immer unzufriedener machen. Ein selbst bestimmtes Leben zuführen wird immer weiter in die Ferne rücken.

Wer dieser Entwicklung etwas entgegensetzen möchte, sollte sich mit der von der IKS Hessen postulierten:

• 60/30/10 Verteilungsformel und der
• Energiemehrwegtechnologie

auseinandersetzt; diese als Alternative, zur gegenwärtigen politischen und technologischen Entwicklung, in die Öffentlichkeit tragen und darüber kritisch öffentlich debattieren.

Dann wird auch wieder - JEDER FÜR SICH - die Möglichkeit haben, seine Umwelt so zu gestalten, dass die Welt die wir uns alle vorstellen, irgendwann Existent werden kann.


Eckhard Bock / IKS Hessen

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Die IKS-Hessen ist eine von allen Parteien und Institutionen unabhängige Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit neuen Ideen und Konzepten, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Mitbürger zu verbessern.

Mehr Informationen unter www.IKS-Hessen.de
26.01.2008 10:12 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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Goethe: „Nichts ist so schwer zu ertragen, wie eine Reihe von guten Tagen.“

Dieser Erkenntnis von Goethe stimme ich voll zu!

Wer nie Lasten - damit es ein guter Tag werden kann - tragen musste, wird auch nie erfahren können, was eigentlich einen guten Tag ausmacht.

Ein Sportler, der sich freiwillig - in periodischen wiederkehrenden Zeitabständen - körperlicher Anstrengung und Stress aussetzt, wird nach getaner Arbeit - mit Glücksgefühlen und einem lang anhaltenden Wohlbefinden belohnt. D. h., der Mensch braucht in seinem Leben eine sinnvolle Aufgabe, die ihn körperlich und geistig fordert, dann wird er nachhaltig mit Glücksgefühlen und Befriedigung belohnt.

Die 60/30/10 Regel sieht kein Leben vor, wie im Schlaraffenland, wo Manna vom Himmel fällt! Das gesamte Leben, unsere Existenz beruht auf einen ständigen Energiewandel, d. h., wenn die Menschheit ihren Wohlstand und ihre Lebensqualität erhalten bzw. noch erweitern wollen, sollte mal ganz akribisch darüber nachgedacht werden, mit welchen - teilweise unsinnigen - Tätigkeiten wir uns heute noch beschäftigen müssen. Es wird schnell festzustellen sein, dass in einer entbürokratisierten und humanisierten Gesellschaft, viele unserer heutigen Tätigkeiten eigentlich gar keinen Sinn mehr machen, somit auch nicht mehr benötigt werden.

Mit was werden sich die Menschen dann beschäftigen? (Teil 5 der 60/30/10 Regel - mit was werden wir uns in Zukunft sinnvoll beschäftigen können - folgt)

Eine effiziente Energiewandlung - explizit für uns Menschen, eine effiziente Energienutzung - in allen Bereichen des Lebens, werden die Schlagzeilen der Zukunft füllen.

Die IKS Hessen wird beweisen, dass mit:

• neuer Technologie: der Energiemehrwegtechnologie,

• einer mathematischen Formel: der 60/30/10 Regel,

eine neue Energie- und Sozialpolitik in Deutschland und Europa gemacht werden kann, die allen Menschen sinnvolle Beschäftigung, somit Zufriedenheit und nachhaltige Glücksgefühle verschaffen kann.


Eckhard Bock / IKS Hessen

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30.01.2008 09:37 iks-hessen ist offline E-Mail an iks-hessen senden Homepage von iks-hessen Beiträge von iks-hessen suchen Nehmen Sie iks-hessen in Ihre Freundesliste auf
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