Gentechnik

Gentechnik

Beitragvon MatthiasDilthey » 11. Januar 2012, 22:53

Bei kaum einem Gebiet liegen Fluch und Segen so eng beieinander wie bei der Gentechnik.

Die positiven Chancen, die die Gentechnik gerade oder auch in der Medizin bietet, dürfen keinesfalls ungenutzt bleiben. Die immensen Risiken, die durch Genmanipulation bestehen, müssen auf alle Fälle ausgeschaltet werden.

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, daß jede Genmanipulation ein „Spiel mit Gott“ bedeutet.

Und wer „Gott spielt“, darf keine finanziellen Interessen haben, denn Geld verdirbt den Charakter.....

Daher tritt die PsgD dafür ein, keine Patente auf Pflanzen und Tiere, Samen und Eizellen und anderes biologisches Leben zuzulassen.

Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind ohne Ausnahme zu kennzeichnen und der Freilandanbau dieser veränderten Pflanzen ist zu vermeiden bzw. weitestgehend einzuschränken, denn eine Notwendigkeit ist nicht gegeben.

Im Bereich der embryonalen Stammzellenforschung sind allerhöchste ethische Anforderungen zu stellen, ein Schlingerkurs ist gerade hier absolut unangebracht.

Die jetzige Regelung, wonach die Entnahme von Stammzellen verboten ist, aber an - aus dem Ausland importierten - Stammzellen geforscht werden darf, ist ethisch-moralisch in höchstem Maß verwerflich.

Entweder kommt man zu dem Schluß, es ist ethisch nicht vertretbar, an Stammzellen zu forschen, dann wird eben nicht geforscht.

Oder man kommt zu dem Schluß, daß diese Forschung ethisch-moralisch vertretbar ist, dann muß auch die Entnahme vertretbar sein.

Der jetzige Standpunkt, jemand anderer hat die ethisch-moralisch verwerfliche Entnahme durchgeführt und jetzt haben wir die Stammzellen nun mal da, also können wir auch forschen, stellt eine höchst verwerfliche Form von Doppelmoral dar.

Leider basieren viele unserer Gesetze und Verordnungen auf Doppelmoral, was schon schlimm genug ist.

Wenn sich der Mensch aber an die „Schöpfung“ heran wagt, dann muß wenigstens der gesetzliche Rahmen ethisch-moralisch sauber definiert und geradlinig sein.
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”
(Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen die Demokratie)
MatthiasDilthey
 
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